Bei wiederholten Verstößen droht Fahrverbot
Seit dem 26. Juni 2014 überwacht die Polizei Köln das auf der Rheinbrücke Leverkusen (Bundesautobahn 1) geltende Verkehrsverbot für Kraftfahrzeug über 3,5 Tonnen mit einer stationären Messanlage gegen Gewichtsüberschreitung.
Erste vorläufige Ergebnisse zeigen, dass beide Richtungsfahrbahnen der Rheinquerung der Bundesautobahn 1 in dieser Zeit von fast 10.000 Fahrzeugen unzulässig befahren wurden. Gegen die Fahrer dieser Lastwagen wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Da bei der Missachtung des deutlich und mehrfach angekündigten Verkehrsverbotes ein vorsätzliches Verhalten angenommen werden kann, müssen die betroffenen Lkw-Führer mit einer Verdoppelung des Regel-Bußgeldes auf 150 Euro rechnen.
In Spitzenzeiten fahren immer noch mehr als 1.000 Lkw pro Tag über die Brücke. "Das sind zu viele! Wir werden daher auch weiterhin konsequent gegen jeden einzelnen Verstoß vorgehen", mahnt der stellvertretende Leiter der Direktion Verkehr, Polizeioberrat Hermann Schiffer. "Bei wiederholten Verstößen drohen den betroffenen Fahrern Fahrverbote. Wir glauben aber an die abschreckende Wirkung der Gewichtsblitzer."
Vor der Anordnung des Verkehrsverbotes passierten jeden Tag im Durchschnitt 21.000 Lkw über 3,5 Tonnen die Rheinbrücke Leverkusen.
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