1993 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, jetzt mit dem „Malalaiorden“, der höchsten Auszeichnung Afghanistans – die 56jährige Karla Schefter, ehemalige OP-Schwester aus Dortmund, kämpft seit 1989 in den Bergen Afghanistans für eine medizinische Grundversorgung: In einer Provinz mit 400.000 Einwohnern baute sie ein Krankenhaus mit Frauen- und Kinderstation auf. Bis heute lebt sie in Afghanistan, auf ihre Initiative hin wurde das „Komitee zur Förderung humanitärer und medizinischer Hilfe“ gegründet. Vielen Einheimischen in Afghanistan gilt sie als die „verrückte Deutsche“.
Über ihr außergewöhnliches Leben und ihre Arbeit in einer männerbeherrschten Welt berichtet Karla Schefter in einem Diavortrag am Mittwoch, 15. November, um 15.00 Uhr in der Doktorsburg, dem Haus der älteren Bürger. Der Eintritt ist frei.
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