Leverkusener Erklärung: Fundament für europäische Zusammenarbeit bis 2030

01.11.2026 // Quelle: OGV

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Leverkusen und seine europäischen Partnerstädte bekommen ein neues Fundament für die Zusammenarbeit. Der Opladener Geschichtsverein hat die sogenannte Leverkusener Erklärung vorgestellt. Das Grundsatzpapier legt den Rahmen für die stadthistorische Kooperation bis 2030 fest und setzt auf Demokratie, Erinnerungskultur und europäischen Zusammenhalt. Beteiligt sind zwölf Städte aus zehn Nationen im Netzwerk „StadtRäume / UrbanSpaces“, darunter auch alle europäischen Partnerstädte Leverkusens. Ein Schwerpunkt liegt auf jungen Menschen, die sich mit Geschichte und dem Austausch in Europa beschäftigen sollen. Vorgelegt wurde die Erklärung am 30. Oktober in Leverkusen.

Die Zusammenarbeit zwischen Leverkusen und seinen europäischen Partnerstädten bekommt ein neues, festes Fundament. Der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. (OGV) hat in dieser Woche die „Leverkusener Erklärung“ präsentiert. Dieses Grundsatzpapier bildet den Rahmen für die stadthistorische Kooperation bis zum Jahr 2030 und setzt ein klares Zeichen für Demokratie, Erinnerungskultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa.

Ein starkes Netzwerk aus zwölf Städten

Die Erklärung ist das Ergebnis einer wachsenden Zusammenarbeit im europäischen Städtenetzwerk „StadtRäume / UrbanSpaces“. Dieses Netzwerk, das ursprünglich aus einer Kooperation des OGV mit dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. (JGV) hervorging, umfasst mittlerweile zwölf Städte aus zehn Nationen.

Neben den deutschen Städten Leverkusen, Jülich und Schwedt/Oder sind Kommunen aus ganz Europa vertreten:

  • Italien: Battipaglia
  • Großbritannien: Bracknell
  • Griechenland: Delphi
  • Bulgarien: Gabrovo
  • Finnland: Oulu
  • Polen: Racibórz
  • Frankreich: Villeneuve-d’Ascq
  • Slowenien: Ljubljana
  • Ukraine: Nikopol

Damit sind sämtliche europäischen Partnerstädte Leverkusens in das Projekt eingebunden.

Gemeinsame Werte und Ziele bis 2030

Erarbeitet wurde die „Leverkusener Erklärung“ im September 2026 während des internationalen Workshops „Europa vor Ort“. Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten Städte kamen dafür in Leverkusen und Jülich zusammen, um gemeinsame Leitlinien und ein konkretes Arbeitsprogramm festzulegen.

Im Kern befasst sich das Papier mit der Frage, wie Städte über nationale Grenzen hinweg die europäische Verständigung stärken können. Das bis 2030 angelegte Programm konzentriert sich auf:

  • Die Förderung von Demokratie und europäischen Werten.
  • Die gemeinsame Auseinandersetzung mit Geschichte und Erinnerungskultur.
  • Aspekte der Stadtgeschichte und Stadtentwicklung.
  • Bildung, kulturellen Austausch und die aktive Beteiligung junger Menschen.

Fokus auf die junge Generation

Ein besonderes Augenmerk der Zusammenarbeit liegt auf der Beteiligung junger Menschen. Das Netzwerk möchte Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich intensiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen und den Austausch mit Gleichaltrigen aus den Partnerstädten zu suchen.

Guido von Büren und Michael Schmidt von der zuständigen OGV-Arbeitsgruppe stellten das Dokument am 30. Oktober gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Hebbel in der OGV-Geschichtsgalerie in der RathausGalerie offiziell vor.

Jugendliche und Geschichtsinteressierte, die sich an dem europäischen Geschichtsprojekt beteiligen möchten, können sich per E-Mail unter stadtraeume@ogv-leverkusen.de an den Verein wenden. Der vollständige Text der Erklärung ist zudem auf der Internetseite des OGV abrufbar.


Ort aus dem Stadtführer: Grenzen
Themen aus dem Artikel: Oberbürgermeister, Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. (JGV)

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
Kategorie: Kultur
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