Am 7. November 2026 lädt das Literaturcafé in der Stadtbibliothek Leverkusen zu einem neuen Literaturgespräch ein: Im Mittelpunkt steht ein nahezu unbekanntes Kapitel der Nachkriegsgeschichte – die Schicksale westmongolischer Kalmücken, die nach der Flucht vor Stalin in Deutschland gestrandet sind.
PEN Deutschland und der Verein Literatur in Leverkusen e.V. veranstalten gemeinsam das Literaturgespräch, das um 14 Uhr in der Hauptstelle der Stadtbibliothek in Leverkusen-Wiesdorf beginnt.
Den inhaltlichen Mittelpunkt des Abends bildet das soeben erschienene Buch von Petra Reategui: „Ohne Flügel ist der Adler im Himmel machtlos. Kalmückische DPs im Nachkriegsdeutschland". Die Autorin geht darin den Spuren der westmongolischen Kalmücken nach – einer Bevölkerungsgruppe, die vor dem Stalinregime geflohen war und nach dem Zweiten Weltkrieg im westlichen Deutschland gestrandet ist. Ihre Geschichte ist bis heute weitgehend unbekannt.
Mit der Autorin Petra Reategui spricht der Literaturwissenschaftler Roberto Di Bella.
Der Eintritt zum Literaturcafé in der Leverkusener Stadtbibliothek beträgt 5 Euro. Der Betrag kommt dem Förderverein Literatur in Leverkusen zugute. Im Preis enthalten sind Kaffee und Kuchen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung findet in der Hauptstelle der Stadtbibliothek Leverkusen (Rathaus-Galerie), Friedrich-Ebert-Platz 3d, 51373 Leverkusen-Wiesdorf statt. Für Rückfragen steht Cassandra Hennes unter der Telefonnummer 0214-406-4240 oder per E-Mail an cassandra.hennes@stadtbibliothek-leverkusen.de zur Verfügung.
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