Die Stadt Leverkusen und die Leverkusener Immobiliengesellschaft mbH (LEVI) präsentieren auf der EXPO REAL in München vom 5. bis 7. Oktober fünf konkrete Stadtentwicklungsprojekte – und suchen Partner für Wohnen, Handel, Bildung und Mobilität.
Mit einem klaren Fokus auf konkrete Projekte tritt Leverkusen bei der internationalen Immobilienmesse EXPO REAL in München auf. Oberbürgermeister Stefan Hebbel und LEVI-Geschäftsführer Björn Krischick werben gemeinsam für fünf Schlüsselvorhaben, die das Stadtbild in den kommenden Jahren verändern sollen. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Investoren, Nutzern und Projektpartnern.
„Für die Menschen in Leverkusen zählt eine Stadtentwicklung, die konkret im Leben ankommt: bezahlbares und attraktives Wohnen, eine lebendige Innenstadt und eine leistungsfähige Bildungsinfrastruktur", erklärt Oberbürgermeister Hebbel. Die Messe biete die Gelegenheit, für den Standort zu werben und geeignete Partner zu gewinnen.
Das größte der vorgestellten Vorhaben ist die City C in Wiesdorf. Auf rund 22.000 Quadratmetern Grundstücksfläche soll ein urbanes Quartier mit etwa 250 neuen Wohnungen entstehen – ergänzt durch Einzelhandel, eine Kita, Apartmentnutzungen und eine öffentlich zugängliche grüne Mitte. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 150 Millionen Euro.
Ebenfalls im Fokus steht der CORNER82, das ehemalige Galeria-Kaufhof-Gebäude. Auf rund 18.000 Quadratmetern Mietfläche über vier Ebenen sollen Einzelhandel, Fitness, Freizeit und Gastronomie zusammenkommen. Mit Decathlon und FitX sind bereits starke Ankermieter gesetzt. Auf der EXPO REAL präsentiert die LEVI weitere verfügbare Flächen für ergänzende Nutzungen.
Das Bahnhofsquartier Leverkusen-Mitte soll einen neuen städtischen Eingang schaffen: geplant sind ein Bahnhofsgebäude mit Gewerbe- und Gastronomieflächen sowie ein Fahrradparkhaus mit 520 bis 650 Stellplätzen. Das Projektvolumen liegt bei rund 22 Millionen Euro.
Beim Berufsschulcampus Bismarckstraße sind drei Neubauten in Holzhybridbauweise mit insgesamt rund 8.900 Quadratmetern Bruttogrundfläche vorgesehen. Mit einem Volumen von rund 56 Millionen Euro soll das Projekt die berufliche Bildungsinfrastruktur in Leverkusen deutlich stärken.
Das fünfte Vorhaben, das Businessquartier zwischen Rhein und City, sieht auf rund 9.000 Quadratmetern Grundstücksfläche Baufelder mit einer grünen Mitte vor – mögliche Nutzungen sind Büro, Gewerbe und Verwaltung.
„Leverkusen hat Flächen und Projekte mit echtem Potenzial", betont LEVI-Geschäftsführer Björn Krischick. „Auf der EXPO REAL suchen wir Partner, die mit uns die nächsten Schritte gehen – von der passenden Nutzung bis zur wirtschaftlich tragfähigen Umsetzung." Antonia Fangmann, Leiterin der Projektentwicklung bei der LEVI, ergänzt: „In München möchten wir diese Möglichkeiten mit interessierten Investoren und Nutzern konkret besprechen."
Auch Tim Feister, Aufsichtsratsvorsitzender der LEVI, unterstreicht den Anspruch: Stadtentwicklung und verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Ressourcen müssten zusammengehen – dafür brauche es wirtschaftlich tragfähige Konzepte und verlässliche Partner.
Die EXPO REAL in München läuft bis zum 7. Oktober und bietet Leverkusen damit eine internationale Plattform, um aus konkreten Entwicklungsperspektiven belastbare Partnerschaften zu machen.