Köln (ots) -
Fast 170 Beschäftigte von 13 Firmen kontrollierten rund 50 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Kölner Zolls heute Nachmittag beim Bundesligaheimspiel von Bayer Leverkusen. Zwölf Beschäftigte des Leverkusener Ordnungsamtes waren an der Kontrolle beteiligt.
Eine 24-jährige Marokkanerin wurde ohne die erforderliche Arbeitserlaubnis als Sicherheitskraft beschäftigt. Noch vor Ort wurden gegen sie und ihren Arbeitgeber Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei einer Firma gibt es erste Anhaltspunkte dafür, dass den Beschäftigten nicht der Mindestlohn gezahlt wird.
"Die Befragung der Beschäftigten vor Ort ist nur der Einstieg in unsere Arbeit. Erst nach Auswertung und Überprüfung der Arbeitnehmerangaben lässt sich sagen, ob alle angetroffenen Personen auch ordnungsgemäß zur Sozialversicherung gemeldet sind oder nicht zu Unrecht Sozialleistungen beziehen. Die Überwachung der Einhaltung des Mindestlohns, macht nicht selten tiefergehende
Geschäftsunterlagenprüfungen, insbesondere der Lohn- und Finanzbuchhaltung, bei den Firmen notwendig", erklärt Jens Ahland, Pressesprecher des Hauptzollamts Köln.
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Tags: NRW, Schwarzarbeit, Zoll
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