Neues Geschichtsbuch über Leverkusen und Jülich in der Zwischenkriegszeit

25.08.2026 // Quelle: OGV

Der Opladener Geschichtsverein und der Jülicher Geschichtsverein präsentieren einen gemeinsamen Sammelband über die Jahre 1918 bis 1939 – mit Buchvorstellung am 10. September 2026 in Leverkusen-Opladen.

46 Beiträge zur bewegten Epoche zwischen den Weltkriegen

Die Zeit zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs war eine der widersprüchlichsten Epochen der deutschen Geschichte: Kriegsniederlage, alliierte Besatzung, Inflation, Weltwirtschaftskrise, aber auch demokratischer Aufbruch und gesellschaftliche Modernisierung prägten diese Jahre. Wie sich all das konkret auf Leverkusen und Jülich auswirkte, beleuchtet nun ein umfangreicher Sammelband, den der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen gemeinsam mit dem Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. herausgegeben hat.

Das Buch trägt den Titel „Jülich und Leverkusen – StadtRäume zwischen den Kriegen" und versammelt 46 Beiträge von 36 Autorinnen und Autoren. Es erscheint im Verlag Wort und Wert und ist laut den Herausgebern die erste umfassende wissenschaftliche Darstellung dieser Epoche für beide Städte.

Stadtentwicklung, Industrie, Kultur und NS-Herrschaft im Fokus

Die Beiträge decken ein breites Themenspektrum ab: Stadtentwicklung, Industrie und Wirtschaft, Bildung, Kultur, Sport und Vereinsleben sowie die Auswirkungen von Besatzungszeit und nationalsozialistischer Herrschaft werden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Dabei betonen die Herausgeber ausdrücklich, dass die Weimarer Republik nicht allein als Vorgeschichte der NS-Diktatur zu verstehen sei, sondern ebenso von demokratischen Gestaltungsmöglichkeiten und gesellschaftlichem Wandel geprägt war – auch in Leverkusen.

Der Sammelband ist als wissenschaftliche Begleitpublikation zur gemeinsamen Doppelausstellung „StadtRäume zwischen den Kriegen" entstanden, die im Rahmen des europäischen Projekts „StadtRäume / UrbanSpaces" entwickelt wurde. Die Förderung erfolgte maßgeblich durch die NRW-Stiftung.

Buchpräsentation in Opladen am 10. September 2026

Leverkusenerinnen und Leverkusener können das neue Geschichtsbuch bei einer öffentlichen Buchpräsentation am Donnerstag, 10. September 2026, um 18:00 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Opladen, Bielertstraße 14 in Leverkusen-Opladen, kennenlernen. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellen mehrere Autorinnen und Autoren ihre Beiträge in einem Werkstattgespräch vor und geben Einblicke in die Entstehung der Publikation.

Eine Anmeldung ist bis zum 30. August 2026 über folgenden Link erbeten: https://jgvogv.de/anmeldungen/anmeldung-zu-aktivitaeten-in-leverkusen

Eine zweite Buchpräsentation findet am Freitag, 11. September 2026, um 18:00 Uhr in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich statt. Dort wird auch die Vizepräsidentin der NRW-Stiftung, Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, anwesend sein.

Erhältlich ab 29,80 Euro

Der Sammelband ist zum Preis von 29,80 Euro erhältlich. Nach den Buchpräsentationen kann er über den Buchhandel sowie direkt bei den beiden Geschichtsvereinen bezogen werden. Für Vereinsmitglieder werden gesonderte Ausgabetermine angeboten. Die Publikation bildet zudem den Auftakt einer Reihe, die durch weitere Veröffentlichungen zur Geschichte des Rheinlands und europäischer Stadt- und Grenzräume ergänzt werden soll.


Ort aus dem Stadtführer: Opladen
Straßen aus dem Artikel: Bruch, Bielertstr
Themen aus dem Artikel: Aufbruch

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
Kategorie: Kultur
Bisherige Besucher auf dieser Seite: 253

Meldungen Blättern i
Meldungen Blättern


Weitere Meldungen