Drei Einsatzkräfte der Feuerwehr Leverkusen sind am Donnerstagmorgen in Richtung Nordwestspanien aufgebrochen, um dort bei der Bekämpfung von Waldbränden zu helfen.
Die drei Leverkusener Feuerwehrkräfte reisen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehren aus Bonn, Düsseldorf, Königswinter und Ratingen in die spanische Provinz Zamora in Nordwestspanien. Dort unterstützen sie als spezialisierte Waldbrandeinheit die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung der Waldbrände.
Der Einsatz der Feuerwehr Leverkusen und der weiteren nordrhein-westfälischen Feuerwehren erfolgt auf ausdrückliches Ersuchen der spanischen Behörden – im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens. Die entsprechende Anforderung ging erst am Mittwochabend ein. Deutschland entsendet dafür das vom Land Nordrhein-Westfalen gemeldete Waldbrandmodul, dem auch die drei Leverkusener angehören.
Die Einheit wird voraussichtlich am Samstag vor Ort in der Provinz Zamora eintreffen. Der konkrete Einsatzauftrag steht noch nicht fest – er soll sich laut aktuellem Stand bis zur Ankunft der Einsatzkräfte in Spanien klären.
Der Einsatz verdeutlicht, wie die Feuerwehr Leverkusen über die Stadtgrenzen hinaus zur europäischen Katastrophenhilfe beiträgt. Über den weiteren Verlauf des Waldbrandeinsatzes in Spanien wird voraussichtlich in den kommenden Tagen mehr bekannt sein.