FW-BN: Feuerwehren aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen gehen in den Waldbrandeinsatz nach Spanien

30.07.2026 // Quelle: Feuerwehr
FW-BN: Feuerwehren aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen gehen in den Waldbrandeinsatz nach Spanien

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Feuerwehren aus Bonn und weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen brechen heute Morgen zu einem Waldbrandeinsatz nach Spanien auf. Die spezialisierte Einheit aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen unterstützt dort auf Ersuchen der spanischen Behörden die Bekämpfung von Waldbränden. Mit dabei sind auch Kräfte aus Niedersachsen, Fachberater der Hilfsorganisation @fire und eine Versorgungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe. Der 56-köpfige Konvoi mit 21 Fahrzeugen und drei Anhängern soll am Samstag in der Provinz Zamora eintreffen. Es ist bereits der fünfte Einsatz des seit 2019 im EU-Katastrophenschutzverfahren gemeldeten Waldbrandmoduls.

Bonn (ots) -

Feuerwehren aus Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter und Ratingen brechen am Donnerstagmorgen den 30. Juli als spezialisierte Waldbrandeinheit zu einem Einsatz nach Spanien auf. Dort unterstützen sie die örtlichen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung von Waldbränden. Begleitet wird das Modul von weiteren Feuerwehrkräften aus Niedersachsen, Fachberatern der Hilfsorganisation @fire sowie einer Versorgungseinheit der Johanniter-Unfall-Hilfe. Der Einsatz erfolgt auf Ersuchen der spanischen Behörden im Rahmen des EU-Katastrophenschutzverfahrens. Deutschland entsendet dafür das vom Land Nordrhein-Westfalen gemeldete Waldbrandmodul.

Nach Eingang der Anforderung am Mittwochabend, begannen umgehend die notwendigen Planungen für diesen aufwändigen und nicht alltäglichen Einsatz. Der aus 56 Kräften, 21 Fahrzeugen und 3 Anhängern bestehende Konvoi gliedert sich in haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrkräfte und im Bereich der Versorgung tätige Helfer der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Fachberater der auf Unterstützung bei Naturkatastrophen spezialisierten, nichtstaatlichen Hilfsorganisation @fire. Es handelt sich um den fünften Einsatz des seit 2019 im europäischen Katastrophenschutzverfahren gemeldeten Moduls. Im August 2021 war die Einheit bereits zur Unterstützung am Peleponnes in Griechenland im Einsatz, 2022 ebenfalls im August erfolgte die Unterstützung bei Wald- und Vegetationsbränden im Großraum Bordeaux. Im Mai 2023 war das Modul nach erfolgreicher mehrtägiger Übung in Portugal von der EU offiziell zertifiziert worden. Im Jahr 2025 war das Modul in Spanien im Einsatz und dieses Jahr erfolgte bereits ein Einsatz in den Niederlanden.

Das Eintreffen der Einheit beim aktuellen Einsatz wird voraussichtlich am Samstag in Nordwestspanien, in der Provinz Zamora, erwartet. Wann und welcher konkrete Einsatzauftrag die Kräfte erwartet, wird sich voraussichtlich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte in Spanien klären.

Das Europäische Katastrophenschutzverfahren sieht für solche Großbrände sogenannte Waldbrandmodule vor, die kurzfristig und gut vorbereitet innerhalb der Europäischen Union angefordert werden können. Solch ein Modul besteht aus mehreren geländefähigen Löschfahrzeugen, einer Führungs- sowie einer Versorgungseinheit. Nach Abstimmungsgesprächen mit dem Innenministerium des Landes NRW sowie der Bezirksregierung Köln, die als Aufsichtsbehörden beteiligt waren, ging das Waldbrandmodul 2019 an den Start. Die Einheit stellte ein Pilotprojekt dar, bei dem die Erfahrungen, die in anderen EU-Ländern bereits mit den Modulen gewonnen wurden, auf Feuerwehren in Deutschland angewendet werden.

Original-Content von: Feuerwehr und Rettungsdienst Bonn, übermittelt durch news aktuell

Tags: NRW, Feuerwehr, Brand

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
Kategorie: Feuerwehr
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