Gesund essen gegen Kinderarmut: Leverkusener Jugendhäuser starten neues Projekt

28.07.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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In Leverkusen starten die fünf städtischen Jugendhäuser und der Rotary Club ein gemeinsames Projekt gegen Kinderarmut. Unter dem Titel „Gemeinsam gut essen – Armut bekämpfen, Chancen stärken“ sollen mit 8.000 Euro Kinder und Jugendliche Zugang zu gesunder Ernährung bekommen. In der Stadt wachsen rund 6.000 Kinder (etwa 20 Prozent) in Familien auf, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Geplant sind Koch- und Ernährungsangebote, gemeinsame Mahlzeiten und kostenlose, gesunde Verpflegung beim Leverkusener Sommerspektakel. Ziel ist es, langfristig Netzwerke und Strukturen für eine dauerhafte Unterstützung aufzubauen.

Die fünf städtischen Jugendhäuser Leverkusens und der Rotary Club Leverkusen haben gemeinsam das Projekt „Gemeinsam gut essen – Armut bekämpfen, Chancen stärken" ins Leben gerufen. Mit einer Spende von 8.000 Euro sollen Kinder und Jugendliche, die von Armut betroffen sind, Zugang zu gesunden Mahlzeiten und Ernährungsbildung erhalten.

Rund 6.000 Kinder in Leverkusen von Armut betroffen

In Leverkusen wachsen etwa 6.000 Kinder – rund 20 Prozent – in Familien auf, die auf Sozialleistungen angewiesen sind. Eine unmittelbare Folge dieser Kinderarmut: Viele von ihnen haben keinen selbstverständlichen Zugang zu ausgewogener und gesunder Ernährung. Genau hier setzt das neue Projekt an, das die Mitarbeitenden der städtischen Jugendhäuser gemeinsam mit dem Rotary Club Leverkusen umsetzen wollen.

Mehr als nur eine Mahlzeit

Das Projekt beschränkt sich nicht auf die bloße Versorgung mit Essen. Kinder und Jugendliche sollen auch lernen, dass gesunde Ernährung nicht zwangsläufig teuer sein muss – etwa durch den gezielten Einkauf günstiger Lebensmittel, die Nutzung von Lebensmittelspenden sowie gemeinsame Koch- und Ernährungsangebote in den Jugendhäusern.

„Gemeinsame Mahlzeiten sind weit mehr als die Versorgung mit Essen. Sie schaffen Begegnung, stärken Gemeinschaft und bieten jungen Menschen einen geschützten Rahmen für Austausch und Beteiligung", sagt Aylin Doğan, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend bei der Stadt Leverkusen.

Stadtdirektor und Rotary-Präsident betonen Chancengerechtigkeit

Stadtdirektor Marc Adomat unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens: „Kein Kind und kein Jugendlicher sollte aufgrund der finanziellen Situation seiner Familie auf eine gesunde Mahlzeit oder die Teilhabe am gemeinsamen Essen verzichten müssen." Er bedankte sich ausdrücklich beim Rotary Club Leverkusen für die Unterstützung.

Guido Zaß, Präsident des Rotary Clubs Leverkusen, bezeichnet das Projekt als Herzenssache: „Kindern und Jugendlichen in Leverkusen Essen zu ermöglichen, gemeinsam zu kochen und etwas über gesunde Ernährung zu lernen, ist für uns ein Herzensprojekt."

Sommerspektakel mit kostenlosem Verpflegungsangebot

Ein konkretes Element des Projekts ist die Schirmherrschaft des Rotary Clubs über das Ernährungszelt beim Leverkusener Sommerspektakel. Das Ferienangebot richtet sich unter anderem an Kinder und Jugendliche, die nicht in den Urlaub fahren können. Sie erhalten dort künftig ein kostenloses, gesundes Verpflegungsangebot.

Langfristige Strukturen statt kurzfristiger Hilfe

Die Projektpartner legen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit. Während der Projektlaufzeit sollen Netzwerke zu Lebensmittelhändlern, Spendern und sozialen Einrichtungen aufgebaut werden, damit die Ernährungsangebote auch nach dem ersten Projektjahr dauerhaft fortgeführt werden können. Der Rotary Club Leverkusen, der seit 60 Jahren zahlreiche Projekte in der Stadt unterstützt, setzt damit erneut ein Zeichen für soziales Engagement in Leverkusen.


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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
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