Was fasziniert uns Menschen eigentlich an der Vorstellung des Weltuntergangs? Ob die biblische Sintflut, gewaltige Vulkanausbrüche oder zerstörerische Erdbeben – Katastrophen sind seit jeher ein zentrales Motiv in der Literatur. Am Samstag, den 16. Mai 2026, laden PEN Deutschland und der Verein Literatur in Leverkusen e.V. in Kooperation mit der Stadtbibliothek Leverkusen dazu ein, diesen Fragen in geselliger Runde nachzugehen.
Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr in der Hauptstelle der Stadtbibliothek in der Wiesdorfer Rathaus-Galerie. Im Zentrum des neuen Literaturgesprächs steht die Auseinandersetzung mit fiktiven und realen Naturgewalten. Dabei wird auch der Bogen zu aktuellen Themen wie dem Klimawandel geschlagen. Geht es uns um das sogenannte „Sensation Seeking“, die Lust am Schaudern, oder sollen uns die literarischen Schilderungen von Naturkatastrophen letztlich Demut lehren?
Für die fachkundige Diskussion konnten bekannte Gesichter der lokalen Literaturszene gewonnen werden. Die Leverkusener Autor*innen Regina Schleheck und Christian Linker werden gemeinsam mit der Leiterin der Stadtbibliothek, Eva-Marie Urban, das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.
Der Besuch des Literaturcafés ist bewusst niederschwellig gestaltet: Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht erforderlich. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro und kommt in voller Höhe dem Förderverein Literatur in Leverkusen zugute. Besonders erfreulich für die Besucher: Im Preis sind bereits Kaffee und Kuchen enthalten, sodass der Austausch über die großen Fragen der Literatur in entspannter Atmosphäre stattfinden kann.
Veranstaltungsdetails auf einen Blick:
Für Rückfragen steht Cassandra Hennes von der Stadtbibliothek telefonisch unter 0214 406-4240 oder per E-Mail an cassandra.hennes@stadtbibliothek-leverkusen.de zur Verfügung.