Regierungspräsident Gregor Lange besucht Leverkusen

30.04.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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Die finanzielle Situation der Stadt Leverkusen steht im Fokus eines Gesprächs zwischen Regierungspräsident Gregor Lange und Oberbürgermeister Stefan Hebbel. Lange betonte die angespannte Lage vieler Kommunen und die Notwendigkeit, tragfähige Lösungen zu finden. Hebbel bezeichnete die Situation der Stadtverwaltung als „angespannt wie nie zuvor“ und verwies auf die Ablehnung des Haushalts 2025. Der neue Haushaltsentwurf für 2026 sieht ein zwölfjähriges Konsolidierungskonzept vor, das jedoch Einschnitte nach sich zieht. Zudem wurde die Bedeutung der Bildungsinfrastruktur und die mögliche Einrichtung einer „Sportschule Nordrhein-Westfalen“ in Leverkusen thematisiert, die das Profil der Stadt als Bildungsstandort stärken könnte. Beide Seiten betonten die gute Zusammenarbeit und den fortlaufenden Austausch.

Der neue Regierungspräsident des Regierungsbezirks Köln, Gregor Lange, hat im Rahmen seiner Antrittsbesuche Oberbürgermeister Stefan Hebbel in Leverkusen getroffen. Im Mittelpunkt standen die angespannte Haushaltslage der Stadt, Schulbau und die mögliche Einrichtung einer Sportschule NRW.

Haushalt: Einschnitte unvermeidbar

Die finanzielle Lage Leverkusens war das bestimmende Thema des Gesprächs. Die Bezirksregierung Köln hatte den Haushalt 2025 der Stadt gemeinsam mit dem vorgesehenen Haushaltssicherungskonzept über 15 Jahre abgelehnt. Nun arbeitet die Stadtverwaltung an einem neuen Entwurf für 2026, dem ein auf zwölf Jahre angelegtes Konsolidierungskonzept zugrunde liegen soll.

Oberbürgermeister Stefan Hebbel machte dabei keinen Hehl aus der Schwere der Lage: „Die finanzielle Lage der Stadtverwaltung ist angespannt wie nie zuvor. Wir haben die Hinweise der Bezirksregierung Köln bei der Ablehnung des Haushalts 2025 samt Haushaltssicherungskonzept über 15 Jahre sehr ernst genommen. Der Haushaltsentwurf für 2026 mit einem auf zwölf Jahre angelegten Konsolidierungskonzept ist für Leverkusen unumgänglich. Dieser ist nur durch deutliche Einschnitte möglich, die niemand leichtfertig oder gern trifft und dennoch zwingend erforderlich sind."

Regierungspräsident Gregor Lange betonte seinerseits: „Die finanzielle Situation vieler Kommunen bleibt angespannt. Umso wichtiger ist es, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln und die Städte bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen."

Schulbau: Wachsender Bedarf an Bildungsinfrastruktur

Ein weiteres zentrales Thema war der steigende Bedarf an Schulplätzen in Leverkusen. Beide Seiten erörterten laufende und geplante Schulbauprojekte und betonten die Bedeutung einer modernen und ausreichenden Bildungsinfrastruktur für die Stadt.

Sportschule NRW: Chance für Leverkusen

Darüber hinaus kam die mögliche Einrichtung einer Sportschule Nordrhein-Westfalen in Leverkusen zur Sprache. Die geplante Einrichtung würde den bestehenden Sportzweig am Landrat-Lucas-Gymnasium sowie das Sportinternat des TSV Bayer 04 Leverkusen ergänzen beziehungsweise fortführen. Sie könnte die Nachwuchsförderung im Leistungssport stärken und den Bildungsstandort Leverkusen weiter profilieren.

Regierungspräsident Lange sieht darin großes Potenzial: „Die Entwicklung einer Sportschule NRW bietet große Chancen für die Region und ist ein wichtiger Impuls für Bildung und Sport, auch und gerade mit Blick auf die anstehende Bewerbung für Olympische Spiele an Rhein und Ruhr."

Vertrauensvolle Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden

Beide Seiten würdigten die gute Zusammenarbeit zwischen der Bezirksregierung Köln und der Stadt Leverkusen und vereinbarten, den regelmäßigen Austausch fortzusetzen.


Ort aus dem Stadtführer: Rhein, Landrat-Lucas-Gymnasium
Straßen aus dem Artikel: Unterstr
Themen aus dem Artikel: Bezirksregierung Köln, impuls, MAN, Stadt Leverkusen, Sportinternat, Oberbürgermeister

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
Kategorie: Politik
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