Falsche Schulsozialarbeiterinnen in Leverkusen: Stadt warnt vor Betrugsmasche

27.04.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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Die Stadt Leverkusen warnt vor einer Betrugsmasche im Stadtgebiet. Drei Frauen gaben sich als Schulsozialarbeiterinnen des Jugendamts aus und versuchten, sich Zugang zu einer Privatwohnung zu verschaffen. Sie präsentierten sogar gefälschte Visitenkarten. Eine aufmerksame Anwohnerin weigerte sich, ihnen Zutritt zu gewähren, und ein Kontrollanruf bestätigte, dass kein Besuch von städtischen Mitarbeitern geplant war. Die Stadt hat den Vorfall der Polizei gemeldet und weist darauf hin, dass sich städtische Mitarbeitende stets mit einem offiziellen Dienstausweis ausweisen können.

In Leverkusen sind drei Frauen aufgetaucht, die sich als Schulsozialarbeiterinnen des Jugendamts ausgaben, um sich Zugang zu einer Wohnung zu verschaffen. Die Stadt warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche.

Dreiste Masche mit echten Visitenkarten

Drei bislang unbekannte Frauen haben im Leverkusener Stadtgebiet versucht, unter dem Deckmantel eines offiziellen Jugendamts-Hausbesuchs in eine Wohnung zu gelangen. Sie gaben vor, Schulsozialarbeiterinnen der Stadt zu sein – und hatten sogar echte städtische Visitenkarten dabei, mit denen sie ihre Identität zu belegen versuchten.

Eine aufmerksame Anwohnerin ließ sich nicht täuschen: Sie nahm die Visitenkarten entgegen, bat die Frauen jedoch, wieder zu gehen, und rief anschließend die angegebene Telefonnummer an. Das Ergebnis war eindeutig: Die Kontaktdaten waren zwar echt und gehörten tatsächlich einer städtischen Schulsozialarbeiterin – einen Hausbesuch hatte diese jedoch nicht veranlasst.

Stadt Leverkusen: Mitarbeitende weisen sich immer mit Dienstausweis aus

Die Stadt Leverkusen hat den Vorfall zur Anzeige bei der Polizei gebracht und nutzt ihn als Anlass für einen wichtigen Hinweis: Alle städtischen Mitarbeitenden – darunter auch Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie Beschäftigte des Jugendamts – weisen sich bei Hausbesuchen grundsätzlich mit einem offiziellen Dienstausweis aus.

Kein Einzelfall: Kriminelle nutzen fremde Reputation

Die Betrugsmasche mit falschen Behördenmitarbeitenden ist kein neues Phänomen. Wie die Stadt Leverkusen betont, machen sich Kriminelle immer wieder die gute Reputation von Institutionen und bekannten Berufsgruppen zunutze, um das Vertrauen von Leverkusenerinnen und Leverkusenern zu erschleichen. Häufig treten sie dabei überzeugend auf und erfinden plausible Geschichten – wie im aktuellen Fall die Nutzung echter Visitenkarten.

So schützen sich Leverkusenerinnen und Leverkusener

Wer unangemeldeten Besuch von angeblichen Behördenmitarbeitenden erhält, sollte grundsätzlich einen Dienstausweis verlangen. Im Zweifel empfiehlt es sich, direkt bei der genannten Behörde anzurufen, um die Legitimität des Besuchs zu überprüfen – so wie es die umsichtige Anwohnerin in diesem Fall vorbildlich getan hat. Solche Vorfälle sollten zudem der Polizei gemeldet werden.


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