Quartierstreffpunkt Wiesdorf nun komplett

26.02.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

Automatische Zusammenfassung i

In Wiesdorf ist der zweite Bauabschnitt des Quartierstreffpunkts abgeschlossen. Das neue Gebäude mit Mehrzweck- und Gymnastikhalle wird voraussichtlich im März eröffnet. Es bietet Raum für schulische Angebote und Quartiersarbeit und ergänzt die bereits bestehenden Einrichtungen. Die Halle ist modern ausgestattet und legt großen Wert auf Energieeffizienz, mit einer Photovoltaikanlage und Fassadenbegrünung. Insgesamt belaufen sich die Kosten des Projekts auf etwa 16 Millionen Euro, von denen 80 Prozent gefördert werden. Die Gesamtmaßnahme soll 2027 abgeschlossen sein.

In Wiesdorf ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Vollendung des Quartierszentrums getan: Das neue, eingeschossige Gebäude mit Mehrzweck- und Gymnastikhalle ist fertiggestellt und wird voraussichtlich ab März für die Nutzung freigegeben. Damit ist der zweite Bauabschnitt des Quartierstreffpunkts Wiesdorf abgeschlossen, der vor zwei Jahren mit der Bezugsfertigkeit der ehemaligen Feuerwache und des Neubaus der GGS Dönhoffstraße seinen Anfang nahm. Das Ensemble bietet nun umfassende Möglichkeiten für schulische Angebote und die Quartiersarbeit.

Neues Herzstück für Sport und Bewegung


"Mit diesem zweiten Bauabschnitt ist das Quartierszentrum Wiesdorf bis auf die Außenanlagen vollendet", freut sich Andrea Pesch, Abteilungsleiterin Hochbau im Fachbereich Gebäudewirtschaft, und betont: "Alle drei Gebäude bieten nun Möglichkeiten für schulische Angebote und für die Quartiersarbeit."

Von einer überdachten Nische in der Passage gegenüber der Feuerwache führt der Eingangsbereich in ein Foyer, das zwei Hallenräume erschließt. Die Gymnastikhalle ist mit Parkett und einer Spiegelwand ausgestattet, während die andere Halle markierte Spielfelder und Sportgeräte bietet. Die Wände im Eingangsbereich und in den Fluren sind schlicht in Sichtbeton gehalten und mit großen Fenstern strukturiert.

Moderne Ausstattung mit Weitblick


Das neue Gebäude beherbergt zudem neue Schüler-WC-Anlagen für den Schulhof. Ein separater Ein- und Ausgang verbindet das bestehende Schulgebäude direkt mit dem Umkleidetrakt, den Duschen und Sanitäranlagen. Die neue Halle nimmt den Platz der zuvor abgerissenen Schulsporthalle ein, ist jedoch rechtwinklig zum bestehenden Schulgebäude ausgerichtet und nicht parallel zur Moskauer Straße. Dies hat einen architektonischen Grund: "Damit bleibt das historische Gebäude der Feuerwache von der Moskauer Straße aus Blickfang und auch optisch Identifikationspunkt des Quartierstreffs", erläutert Projektleiterin Heike Kuhla-Folkmann.

Nachhaltigkeit im Fokus


Bei der Umsetzung der Neubauten des Quartierstreffpunkts wurde großer Wert auf Energieeffizienz und Klimaanpassung gelegt. Ein hoher Wärmedämmstandard wurde realisiert und das Gebäude mit Klinker-Riemchen auf einem Wärmedämmverbundsystem verkleidet. Zur Milderung der thermischen und lufthygienischen Belastung in diesem innerstädtischen, stark verdichteten Raum und zur Absorption von Oberflächenwasser wurde das Gebäude mit einer Fassadenbegrünung versehen. Die tiefer liegende Dachfläche verfügt über eine extensive Dachbegrünung, während auf der höheren Dachfläche des Sporthallenbereichs eine Photovoltaik-Anlage zur Energiegewinnung installiert wurde. Das gesamte Gebäudeensemble wird mit Fernwärme versorgt. Die Lüftungsanlagen der Mehrzweckhalle sind in einem gesonderten Technikbereich oberhalb des Eingangsbereichs untergebracht.

Breites Angebot für Schule und Quartier


Mit der voraussichtlichen Inbetriebnahme der Mehrzweckhalle im März wird das Gebäudeensemble aus der umgebauten Feuerwache, dem Neubau mit Mensa und den neuen Hallen umfassend nutzbar. Es steht dann sowohl für schulische Veranstaltungen als auch für die vielfältigen Aktivitäten des Quartierstreffs zur Verfügung. "Wir freuen uns besonders darauf, in Zukunft mehr sportliche Kurse anbieten zu können", sagt Svenja Stettes aus dem Team des Quartierstreffs. "In dem historischen Gebäude der Feuerwache war das bislang nur sehr begrenzt möglich." Ein detailliertes Programm wird derzeit in Abstimmung mit der Schule entwickelt.

Ganz abgeschlossen ist die Gesamtmaßnahme des Dezernats für Planen und Bauen voraussichtlich im Jahr 2027, wenn der Quartiersplatz und der Schulhof nach den Plänen von "greenbox Landschaftsarchitekten" neugestaltet sind. Der Auftrag hierfür befindet sich aktuell im Vergabeverfahren.

Anpassung der Kosten und Förderung


Der Baubeschluss zum Projekt Quartierstreff Dönhoffstraße/Alte Feuerwache erfolgte Anfang 2019. Die damals prognostizierten Baukosten beliefen sich auf 11.500.000 Euro. Das Projekt wurde in zwei Bauabschnitte unterteilt und als Förderprojekt im Rahmen des InHK Wiesdorf angemeldet. Während der erste Bauabschnitt zu 100 Prozent gefördert wurde, erfolgte für den zweiten Bauabschnitt eine Zusage von 80 Prozent Förderung. Aufgrund gestiegener Preise in den vergangenen Jahren haben sich die Gesamtkosten auf circa 16 Millionen Euro erhöht. Diese werden im Rahmen des "InHK Wiesdorf" mit 10.311.000 Euro von der Städtebauförderung von Land und Bund refinanziert.


Ort aus dem Stadtführer: Wiesdorf
Straßen aus dem Artikel: Moskauer Str, Dönhoffstraße
Themen aus dem Artikel: Fernwärme

Bisherige Besucher auf dieser Seite: 123

Meldungen Blättern i
Meldungen Blättern

Weitere Nachrichten der Quelle "Stadtverwaltung"

Weitere Meldungen


28.02.2026