Bundesweites Förderprogramm „Natürlicher Klimawandel“ als Grundlage

09.02.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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In Leverkusen werden in diesem Frühjahr insgesamt 20 neue Bäume in der Kalkstraße und der Gustav-Freytag-Straße gepflanzt. Diese Maßnahmen sind Teil des Förderprogramms „Natürlicher Klimawandel“, das die Stadt unterstützt. In der Kalkstraße kommen acht Eschen und drei Blühsträucher hinzu, während in der Gustav-Freytag-Straße zwölf robuste Eichen gesetzt werden. Ziel ist es, den Baumbestand zu stärken und das Mikroklima in den Straßen zu verbessern. Die Neupflanzungen tragen zur Klimaanpassung bei, indem sie Schatten spenden, CO₂ binden und die Luftqualität erhöhen.

Die Pflanzungen in beiden Leverkusener Straßen sind Bestandteil eines Förderbescheids, den die Stadt aus dem Programm „Natürlicher Klimawandel“ erhalten hat. Dieses Programm wurde durch einen Beschluss des Deutschen Bundestages ermöglicht und unterstützt Kommunen bei der gezielten Auswahl klimaangepasster Baumarten in urbanen Räumen. Damit leistet es einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung.

Grüne Aufwertung in der Kalkstraße


In der Kalkstraße werden in diesem Frühjahr insgesamt acht neue Bäume und drei Großsträucher gepflanzt. Um den Bäumen optimale Startbedingungen zu ermöglichen, wurden vorab optimierte Baumscheiben mit Substrat im Wurzelbereich vorbereitet. Bei den neu gepflanzten Bäumen handelt es sich um Eschen. Diese Baumart ist aufgrund ihrer Robustheit und Anpassungsfähigkeit an veränderte Klimabedingungen für den Extremstandort Straßenraum besonders geeignet. Ziel ist es, den Baumbestand langfristig zu stärken und das Mikroklima im Straßenraum spürbar zu verbessern. In drei Baumscheiben, in denen aufgrund von Leitungen keine Bäume gepflanzt werden können, werden Blühsträucher wie Hartriegel für zusätzliches Grün sorgen.

Robuste Eichen für die Gustav-Freytag-Straße


Auch in der Gustav-Freytag-Straße wird das Grün verstärkt: Hier werden in diesem Frühjahr zwölf neue Bäume gesetzt. Auch diese Pflanzmaßnahme ist Teil des Förderbescheids für die Stadt Leverkusen aus dem Programm „Natürlicher Klimawandel“. Die Wahl fiel hier auf Eichen. Eichen gelten als sehr robust und können sich ebenfalls gut an veränderte Klimabedingungen und die speziellen Gegebenheiten des Straßenraums anpassen. Analog zur Bepflanzung in der Kalkstraße sollen auch hier der Baumbestand langfristig gestärkt und das Mikroklima im Straßenraum deutlich verbessert werden.

Mehr als nur Ästhetik: Der Mehrwert von Straßenbäumen


Mit diesen Neupflanzungen wird nicht nur das Straßenbild in beiden Straßen aufgewertet, sondern auch ein konkreter Schritt hin zu mehr Klimaanpassung und Umweltqualität in Leverkusen umgesetzt. Straßenbäume übernehmen eine wichtige Funktion für das Stadtklima: Sie spenden Schatten, binden CO₂, filtern Feinstaub aus der Luft und tragen zur Kühlung der Umgebung bei. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Hitzeperioden und Wetterextreme gewinnt die Auswahl widerstandsfähiger Baumarten für unsere Stadt weiter an Bedeutung.


Straßen aus dem Artikel: Kalkstraße, Gustav-Freytag-Str
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