Bayer in Leverkusen: Rückgänge bei Glyphosat belasten 2. Quartal

Bayer-Konzern: Rückgänge bei Glyphosat belasten 2. Quartal Konzernumsatz wpb. um 8,2 Prozent auf 11,044 Milliarden Euro gesunken / EBITDA vor Sondereinflüssen: 2,527 Milliarden Euro (minus 24,5 Prozent) / Crop Science deutlich rückläufig, vor all
08.08.2023 // Quelle: Bayer AG
Aus der Vogelperspektive: Die Konzernzentrale in Leverkusen fügt sich harmonisch in den Carl-Duisberg-Park ein. // Foto: Bayer AG

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Bayer in Leverkusen: Rückgänge bei Glyphosat belasten 2. Quartal Bayer veröffentlichte die detaillierten Ergebnisse für das 2. Quartal 2023, wobei vor allem der Umsatzrückgang bei glyphosatbasierten Produkten in der Division Crop Science belastend war. Der Konzernumsatz sank um 8,2 Prozent auf 11,044 Milliarden Euro und das EBITDA vor Sondereinflüssen ging um 24,5 Prozent zurück. In der Division Crop Science wurden Umsatzeinbußen von wpb. 45,6 Prozent bei den Herbiziden verzeichnet. Allerdings konnte das Geschäft mit Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften sowie mit Fungiziden stabil gehalten werden. Bei Pharmaceuticals blieb der Umsatz stabil und es gab signifikante Zuwächse bei neuen Produkten wie dem Krebsmedikament Nubeqa™. Die Geschäftsentwicklung der Division Crop Science führte zu einem negativen Free Cash Flow und einer Erhöhung der Nettofinanzverschuldung. Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie verringerte sich um 36,8 Prozent auf 1,22 Euro. Keywords: Bayer, Leverkusen, Rückgänge, Glyphosat,

Leverkusen, 8. August 2023 – Bayer hat am Dienstag die detaillierten Ergebnisse für das 2. Quartal 2023 veröffentlicht, nachdem der Konzern bereits am 24. Juli wichtige Kennzahlen für diesen Zeitraum kommuniziert und den Ausblick für das Geschäftsjahr 2023 gesenkt hatte. Grund dafür waren vor allem die weiter massiv zurückgegangenen Umsätze mit glyphosatbasierten Produkten in der Division Crop Science. Bei Pharmaceuticals entwickelte sich der Umsatz währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) stabil, und das Ergebnis lag unter Vorjahr. Consumer Health legte beim Umsatz wpb. zu und steigerte das Ergebnis. 

Der Konzernumsatz sank im 2. Quartal wpb. um 8,2 Prozent auf 11,044 Milliarden Euro. Negative Währungseffekte wirkten sich mit 553 (Vorjahr: positive Währungseffekte von 915) Millionen Euro aus. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging um 24,5 Prozent auf 2,527 Milliarden Euro zurück. Hierin enthalten waren negative Währungseffekte von 120 (Vorjahr: positive Währungseffekte von 300) Millionen Euro. Gegenläufig wirkten Erträge in allen Divisionen von insgesamt rund 481 Millionen Euro durch geringere Rückstellungen für das konzernweite Short-Term-Incentive-Programm. Das EBIT betrug minus 956 (Vorjahr: plus 169) Millionen Euro. Darin enthalten waren per saldo Sonderaufwendungen von 2,490 (Vorjahr: 2,111) Milliarden Euro. Diese standen vor allem in Verbindung mit einer außerplanmäßigen Werthaltigkeitsprüfung in der Division Crop Science. Daraus resultierte ein Konzernergebnis von minus 1,887 Milliarden (Vorjahr: minus 298 Millionen) Euro. Das bereinigte Konzernergebnis je Aktie verringerte sich um 36,8 Prozent auf 1,22 Euro.

Der Free Cash Flow belief sich vor allem wegen der rückläufigen Geschäftsentwicklung der Division Crop Science auf minus 473 Millionen (Vorjahr: plus 1,140 Milliarden) Euro. Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich zum 30. Juni 2023 gegenüber Ende März 2023 um 9,8 Prozent auf 39,620 Milliarden Euro.

Umsatz von Crop Science ohne Glyphosat wpb. auf Vorjahresniveau

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Crop Science sank um 58,5 Prozent auf 725 Millionen Euro – im Wesentlichen aufgrund des Umsatzrückgangs bei glyphosathaltigen Produkten. Höhere Preise im übrigen Geschäft und Kosteneinsparungen konnten das nur teilweise ausgleichen. Zusätzlich belastet wurde das Ergebnis durch insbesondere inflationsbedingt gestiegene Herstellungskosten sowie negative Währungseffekte von 96 (Vorjahr: positive Währungseffekte von 215) Millionen Euro.

Pharmaceuticals: Neue Produkte legen erheblich zu

Diese Presse-Information kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Bayer beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Website www.bayer.com/de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. 

Bayer-Kennzahlen-Q2-2023
Die Bayer-Kennzahlen zum 2. Quartal 2023 und ersten Halbjahr 2023


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