Der Deutsche Bund wurde auf dem Wiener Kongress 1814/15 geschaffen, um nach dem Ende des Alten Reiches 1806 und dem endgültigen Machtverlust des Kaisers von Frankreich, Napoleon, eine neue Staatenordnung in der Mitte Europas zu schaffen. Im Jahr 1820 wurde durch die Wiener Schlussakte die Verfassung des Deutschen Bundes vollendet, der sich in erster Linie als ein Verteidigungsbündnis sah.
Damit waren die Hoffnungen vieler, die sich in den Befreiungskriegen engagiert hatten, endgültig gestorben, dass es einen deutschen Nationalstaat geben würde. Vielmehr setzte eine Zeit der Restauration ein, die durch die Souveränität der Fürsten, die sich im Deutschen Bund zusammengeschlossen hatten, geprägt wurde.
Das Rheinland als Teil des Königreichs Preußen erlebte eine als schwierig empfundene Zeit der Anpassung an die neuen staatlichen Bedingungen.
Veranstaltungstag: Mittwoch, 7. Oktober 2020, 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Forum Leverkusen, Vortragssaal, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen-Wiesdorf
Referent: Dr. Mahmoud Kandil
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