Ferber: „Regierung darf unsere Unternehmen nicht hängen lassen“ - Leverkusen


Top 10 Artikel

der letzten 6 Monate

Platz 1 / 1130 Aufrufe

Spaß, Spiel und Spannung: Das großes Kinderfest „LEVspielt3“ startet wieder gegen Ende der Sommerferien

lesen

Platz 2 / 1079 Aufrufe

Ehrenamtskarte NRW jetzt auch als App

lesen

Platz 3 / 796 Aufrufe

6. Leverkusener Hundeschwimmen „LevDog“

lesen

Platz 4 / 776 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 5 / 764 Aufrufe

Leihrad: Wupsi fragt die Leverkusener

lesen

Platz 6 / 749 Aufrufe

Baumaßnahme Kreisverkehr Karl-Carstens-Ring: Verkehrseinschränkungen im Rahmen von Instandsetzungsmaßnahmen 

lesen

Platz 7 / 747 Aufrufe

Zum Fußballspiel am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Bayer 04 Leverkusen gegen FC Augsburg

lesen

Platz 8 / 739 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 9 / 738 Aufrufe

A59: Vollsperrung im Leverkusener Kreuz vom 05.08. bis 08.08.2022

lesen

Platz 10 / 728 Aufrufe

„Mach Lev bunter“: Dafür werben Stadt und Currenta gemeinsam

lesen

Ferber: „Regierung darf unsere Unternehmen nicht hängen lassen“

MIT Leverkusen fordert Deutschlandfonds und sofortigen Krisenstab
Veröffentlicht: 17.03.2020 // Quelle: Mittelstandsvereinigung

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Leverkusen fordert die Bundesregierung auf, umgehend einen „Deutschlandfonds“ zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen in der Corona-Krise aufzulegen.

„Die Corona-Krise hat inzwischen den gesamten Mittelstand direkt oder indirekt erfasst, was auch die Betriebe in Leverkusen spüren“, sagt Jörg Ferber, Vorsitzender der MIT Leverkusen. „Die Regierung darf unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiter jetzt nicht einfach hängen lassen.“ Der Fonds müsse mit Blick auf die Liquiditätsengpässe kurzfristig eingerichtet werden. Aus Sicht der MIT Leverkusen sollten wie schon in der Wirtschaftskrise 2008/2009 die Staatsbank KfW und die Landesbürgschaftsbanken eine zentrale Rolle bei der Begleitung und Bewilligung von Krediten übernehmen. Es müssten genau jene Unternehmen Kredite erhalten, die sie wegen der Corona-Folgen auch tatsächlich benötigen. Flankiert werden müsse die Maßnahme mit Steuerstundungen und einer flexibleren Handhabung der Regulierung von mobilem Arbeiten und Arbeitszeiten sowie einem Belastungsmoratorium.

Aus Sicht der MIT Leverkusen dürften die Länder und Kommunen mit den Folgen des Virus nicht alleingelassen werden. Deshalb sei ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen gefordert: „Im Kanzleramt muss schnellstmöglich ein Krisenstab eingerichtet werden, der fach- und länderübergreifend arbeitet. Denn es geht mittlerweile nicht mehr nur um gesundheitspolitische, sondern auch um massive wirtschaftspolitische Belange“, so Ferber.

Gesundheitspolitische und wirtschaftspolitische Aspekte sind letztlich eng miteinander verknüpft, so dass in diesen kritischen Tagen es auch der Verhaltensdisziplin des Einzelnen bedarf, um die potentiellen Gefahren von Ansteckung zu minimieren. Es geht um die Sicherstellung der medizinischen Versorgung und um die Aufrechterhaltung der Wirtschaft. Persönliche und soziale Hygieneregeln sind Elemente, die den Zeitfaktor der Pandemie günstig stellen können. Je kürzer die Corona-Krise, desto geringer der Schaden an Gesundheit und im wirtschaftlichen Gefüge.


Bisherige Besucher auf dieser Seite: 1.378
Weitere Artikel vom Autor Mittelstandsvereinigung