Stadtplan Leverkusen
05.02.2020 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Mehrwegbecher und FairTrade-Produkte halten Einzug im Rathaus


Ab der Ratssitzung vom 10. Februar 2020 bietet die Stadt Leverkusen zusammen mit der JOB Service Beschäftigungsförderung Leverkusen gGmbH (JSL) für alle Ratsmitglieder (auch für das Pulbikum) eine Bewirtung an, die auf der Einführung von FairTrade-Produkten und einem Mehrwegsystem aufbaut. Dass zu dieser Gelegenheit präsentierte Poster „Nachhaltiger Konsum – Die nachhaltigen 222+“, das im Rahmen von Klimaschutz Leverkusen im Dezernat für Umwelt, Soziales und Bürger erstellt wurde, ist zudem das passende Instrument, um Klimaschutz auch im Privaten zu leben.

Als ausgezeichnete FairTrade-Town setzt sich Leverkusen seit 2017 für fairen und ökologisch verantwortungsvollen Handel ein. Der FairTrade-Kaffee und -Tee, gebrüht aus dem Leverkusener Pfund, ist dabei nur ein Produkt, das seitdem offiziell im Rathaus serviert wird. Pünktlich zur ersten Ratssitzung des Jahres 2020 wird das Konzept der nachhaltigen Pausenverpflegung weitergeführt. Angeboten und ausgerichtet durch die JSL haben Ratsmitglieder und Besucher die Möglichkeit Kaffee und Tee, in eigens dafür angeschafften Klimaschutz-Keramiktassen, zu kaufen. Diese werden im Zwei-Euro-Pfandsystem abgegeben, da zum Nachhaltigkeitskonzept im Ratssaal auch ein ressourcenschonender Blick gehört. Ergänzt wird das Angebot an der Theke im Foyer um einen FairTrade-Schokoriegel und Brötchen, die auf Keramiktellern serviert werden. Damit will die Stadtverwaltung ein Zeichen setzen und in den eigenen Räumen zeigen, dass nachhaltiger Konsum kein Trend, sondern wichtige Maßnahme zum Schutz des Klimas ist. „Wir möchten nicht nur für Nachhaltigkeit und Klimaschutz werben, sondern als Stadt mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärt daher Alexander Lünenbach, Dezernent für Umwelt, Bürger und Soziales. „Damit liefert die Stadtverwaltung ein gutes Beispiel, wie Klimaschutz und Lebensqualität im Alltag funktionieren kann.“

Infoposter „Nachhaltiger Konsum – Die nachhaltigen 222+“
Dass nachhaltiger Konsum auch im Privaten umfassend zur gelebten Realität werden kann, zeigt das Poster „Nachhaltiger Konsum – Die nachhaltigen 222+“. Dieses wird im Foyer begleitend zur Ratssitzung vorgestellt. Die Poster mit dem „Leverkusener Klimabaum“ zeigen neben zahlreichen Nachhaltigkeitstipps und empfehlenswerten Marken aus Deutschland, die über die Hilfswerft gGmbH ermittelt wurden, auch 30 Einträge, die speziell für die Bürgerinnen und Bürger aus Leverkusen gelten. Darunter Anbieter von FairTrade-Produkten, Handwerker, Second-Hand-Läden, die Reparaturwerkstatt und Lieferservices. Das Infoposter zeigt nachhaltig agierende Unternehmen der Stadt und bietet Bürgerinnen und Bürger damit eine grüne Handlungsalternative vor Ort. Finanziert wurde das Poster durch Fördermittel des Bundes im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zum Klimaschutzmanagement der Stadt Leverkusen. Erhältlich ist das Poster an den Standorten der Verwaltung und auf Nachfrage im Büro der Klimaschutzmanagerin.
Folgende Fragen stellten wir der Stadtverwaltung am 6. Februar 2020, 00:19 erhielten aber außer einem Angebot zur Unterhaltung keine konkreten Zahlen:

"Wieviel Kohlendioxid (oder andere Klimagase) entsteht bis zum erstmaligen Einsatz der neuen Keramiktasse pro Tasse (z.B. für Abbau der Rohstoffe, Brennen der Tasse und Transport nach Leverkusen)?
Wieviel Kohlendoxid verursacht der Reinigungsvorgang pro Tasse?

Und zum Vergleich:
Wieviel Kohlendioxid entsteht pro Einweg-Becher-Einsatz?
Ist in Ihren Berechnungen eine Gutschrift für das energetische Recycling enthalten?

--> Zusammenfassend: Nach wieviel Umläufen ist das neue System klimafreundlicher?"


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Letzte Änderung am 07.02.2020 01:36 von leverkusen.
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