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"Nein heißt Nein" auch in der Karnevalszeit

Veröffentlicht: 22.01.2020 // Quelle: Internet Initiative

Die jecke Zeit bietet viele Möglichkeiten zu feiern - doch viele Mädchen und Frauen erleben nach Ansicht von Frauenbüro und Frauennotruf Grenzüberschreitungen und sexuelle Belästigungen wobei keine Zahlen für Leverkusen vorliegen.
Mit der gemeinsamen Plakataktion unter dem Motto "Fastelovend ist kein Freifahrtschein - Nein heißt Nein!" wollen die Stadt Leverkusen mit dem Frauenbüro der Stadt Leverkusen und die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V. - Frauennotruf Leverkusen in Kooperation mit dem Festausschuss Leverkusener Karneval und der wupsi (die 50 bis 60 Plakate in ihren Bussen aufhängt) auch in dieser Session ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt setzen und ein Bewusstsein für die Problematik schaffen.
Gestaltet wurde das Plakat wurde das Plakat von Design B3 bereits für die letzte Session, in diesem Jahr kamen 2.000 Buttons mit gleichem Motiv hinzu.



Spätere Ergänzungen der Stadtverwaltung
Plakataktion gegen sexualisierte Gewalt in Bussen der wupsi - „Nein heißt Nein“ auch in der Karnevalszeit


Die jecke Zeit bietet viele Möglichkeiten zu feiern – doch viele Mädchen und Frauen erleben Grenzüberschreitungen und sexuelle Belästigungen. Mit der gemeinsamen Plakataktion unter dem Motto „Fastelovend ist kein Freifahrtschein – Nein heißt Nein!“ wollen die Stadt Leverkusen mit dem Frauenbüro der Stadt Leverkusen und die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V. - Frauennotruf Leverkusen in Kooperation mit dem Festausschuss Leverkusener Karneval und der wupsi wie schon im vergangenen Jahr ein Zeichen gegen sexualisierte Gewalt setzen und ein Bewusstsein für die Problematik schaffen.

Die Plakate werden bis Aschermittwoch in den Bussen der wupsi aushängen. Auch die Info-Bereiche der städtischen Verwaltungsgebäude werden damit ausgestattet.
Das Plakatmotiv wurde vom Grafikbüro DESIGN B3 gestaltet, welches auch die Druckkosten mit gesponsert hat.

Zusätzlich zu den Plakaten gibt es in dieser Session auch „Nein heißt nein“-Buttons, die bei Veranstaltungen im Forum an der Garderobe (zur freien Entnahme) kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Auf Initiative der Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt bietet zudem „Luisa ist hier“ seit 2017 in vielen Leverkusener Kneipen Unterstützung in übergriffigen Situationen - selbstverständlich auch an Karneval. „Luisa" ist ein Hilfsangebot für Frauen, die sich z.B. bei einer Party aus einer solchen Situation befreien möchten. Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können sich Frauen an das Personal wenden. Sie bekommen dann sofort Unterstützung. An dem Angebot nehmen 18 Gaststätten aus ganz Leverkusen teil. Weitere Infos unter : www.frauennotruf-lev.de/luisa-ist-hier

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