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Werkselfen empfangen BVB zum Westschlager

Veröffentlicht: 03.01.2020 // Quelle: Werkselfen

In der Handballbundesliga der Frauen (HBF) hat der erste Spieltag im Jahr 2020 mit dem Westschlager Bayer Leverkusen gegen Borussia Dortmund direkt einen Klassiker zu bieten. Wenn beide Teams am Sonntag um 16.00 Uhr in die Leverkusener Ostermann Arena einlaufen, treffen sich zwei Teams, die ergebnistechnisch perfekt aus der WM-Pause gekommen sind.

Die Werkselfen, die ihre Partien in Göppingen und daheim gegen Bad Wildungen jeweils mit einem Tor Vorsprung gewinnen konnten, gehen in das Spitzenspiel gegen den derzeitigen Tabellenführer als Außenseiter in die Partie.

„Der BVB ist eine Topmannschaft. Sie haben zu Beginn der Saison in Thüringen gewonnen und jetzt daheim den Meister aus Bietigheim geschlagen. Das ist schon eine große Herausforderung für uns“, blickt Bayer-Trainerin Renate Wolf auf die Partie gegen die noch einzig verlustpunktfreie Mannschaft der Liga voraus.

Die Dortmunderinnen schwimmen in der Tat derzeit auf einer Erfolgswelle. Nach dem Sieg in Bad Wildungen folgte am vergangenen Sonntag der 38:32-Erfolg im Spitzenspiel gegen Bietigheim. Der BVB konnte dabei auf seine vier niederländischen Weltmeisterinnen Rinka Duijndam, Inger Smits, Kelly Dulfer und Merel Freriks bauen.

Der bisherige Saisonverlauf sowie der Rückenwind aus der WM hat die Angriffslust der BVB-Verantwortlichen geweckt: „Ich gehe davon aus, dass es am Ende drei Teams sein werden, die um den Titel mitspielen werden. Thüringen, Bietigheim und wir“, so Trainer André Fuhr in der Dorstener Zeitung.

Dass sich die Werkselfen allerdings nicht zu verstecken brauchen, haben sie im DHB-Pokal bewiesen, als sie bei der 24:26-Niederlage in Dortmund Anfang November auf Augenhöhe agiert haben. „Wir haben das Spiel damals eng gestaltet. Auch für Sonntag sage ich, jedes Spiel muss erstmal gespielt werden. Ich bin da ganz entspannt“, so Renate Wolf: „Wir müssen solide decken, richtig zupacken und im Angriff dahin gehen, wo es wehtut.“

Nicht dabei sein kann gegen ihr Ex-Team Hildigunnur Einarsdottir. Die isländische Kreisläuferin, im Vorjahr noch in Dortmund unter Vertrag, ist am Knie verletzt und fällt vorerst aus.


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