Die Ermittler des Kriminalkommissariats 14 haben am Donnerstag und Freitag (12. + 13. Dezember) zwei mutmaßliche Räuber (25, 26) in Leverkusen festgenommen und damit eine Serie von mindestens sieben Überfällen auf Supermärkte, Schnellrestaurants, eine Tankstelle und ein Geldinstitut geklärt. Den Festgenommenen wird vorgeworfen, an diesen Taten im Stadtgebiet Leverkusen beteiligt gewesen zu sein. Ein dritter Tatverdächtiger (19) ist bereits identifiziert. Er wird derzeit mit Haftbefehl gesucht.
Bereits im September hatte die Staatsanwaltschaft Köln mit einer eingerichteten Ermittlungsgruppe der Polizei Köln die Ermittlungen zu einer Raubserie im Stadtgebiet Leverkusen aufgenommen. Die erste Spur führte zu einem 26-jährigen Leverkusener, gegen den das Amtsgericht Köln einen Haftbefehl erließ. Während der laufenden Observation nahmen Polizisten den Geständigen am Donnerstag (12. Dezember) fest. Bei der Durchsuchung seines Aufenthaltsorts fanden die Ermittler unter anderem eine bei den Taten genutzte Pistole und einen Revolver. Zudem stellten sie einen Motorroller sicher, den die Beschuldigten bei einigen Taten als Fluchtmittel nutzten.
Gezielte Ermittlungen führten auf die Spur der beiden anderen Männer. Den 25-jährigen Leverkusener nahmen Polizisten am Freitag (13. Dezember) in seiner Wohnung in Rheindorf fest. Gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl vor.
Am heutigen Nachmittag (16. Dezember) identifizierten die Ermittler einen vierten Mittäter (18). Polizisten nahmen auch ihn vorläufig fest.
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