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Digitale Bildung für alle Schulen: Leverkusener Bildungsverantwortliche zu Besuch beim digitalen Projekttag in der Schule an der Wupper

Veröffentlicht: 02.12.2019 // Quelle: Coding for tomorrow

Heute morgen besuchten die Leverkusener Leiterin des Fachbereichs Schule, Carolin Maus, die Schulrätin der Stadt, Nicole Gatz, und Michael Wilde, Leiter des Kommunalen Bildungsbüros, der Stadt Leverkusen den Projekttag der Bildungsinitiative Coding For Tomorrow der Vodafone Stiftung Deutschland an der Schule an der Wupper, einer städtischen Förderschule mit Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung, Lernen, Sprache und geistige Entwicklung. Sie ließen sich von den Schülerinnen und Schülern der fünften bis siebten Klasse zeigen, wie ihr Lehrer Frank Moog seine Kenntnisse und Fähigkeiten, die er in der Fortbildung von Coding For Tomorrow erworben hat, in der Praxis umsetzt. Zusammen mit den beiden CFT Trainern Patrick Kathöfer und Lisa Mütsch wurde eine Übung aus dem Bereich analoges Programmieren absolviert, danach erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Einführung in die Programmierung mit der Sprache Scratch und setzten im Anschluss eine erste Animation praktisch um.

Carolin Maus, Nicole Gatz und Michael Wilde wollten sich selbst ein Bild von der Kooperation mit „Coding For Tomorrow“ machen. Das Kommunale Bildungsbüro Leverkusen ist seit 2019 eine Kooperation mit der Bildungsinitiative eingegangen, die von der Vodafone Stiftung Deutschland initiiert ist. Gemeinsam werden Schulungen für Lehrkräfte von Grund- und weiterführenden Schulen angeboten, um die digitale Kompetenz in Leverkusener Schulen nachhaltig zu fördern.

Schulrätin Nicole Gatz zeigte sich angetan von dem Projekttag an der Förderschule an der Wupper: „Aus schulfachlicher Sicht kann ich es nur begrüßen, dass dieses neue Qualifizierungsangebot nun begonnen hat. Digitalisierung zieht sich durch alle Lebensbereiche und dementsprechend als Spiegelbild der Gesellschaft auch durch alle Schulformen. Dass sich dabei – wie auch bei anderen Angeboten, die in diesem Jahr neu auf den Weg gebracht wurden –,die Förderschulen von Beginn ebenfalls sehr aktiv beteiligen, begrüße ich sehr.“

Carolin Maus, Fachbereichsleiterin Schulen bei der Stadt Leverkusen begrüßte das neue Schulungsangebot in Leverkusen ausdrücklich: „Mit den beiden ersten Qualifizierungsreihen von „Coding For Tomorrow“ für Grundschulen und weiterführende Schulen hat dieses Projekt, davon konnten wir uns heute vor Ort überzeugen, seine Feuertaufe bestanden. Ich bin froh, dass die Vodafone Stiftung und unser Bildungsbüro eine feste Vereinbarung getroffen haben, diese Qualifizierungsmöglichkeit in den kommenden Jahren allen Leverkusener Schulen anbieten zu wollen.“

Das von der Vodafone Stiftung Deutschland gestartete Programm Coding For Tomorrow möchte Schülerinnen und Schülern den eigenständigen, kritischen und kreativen Umgang mit digitalen Technologien vermitteln und bietet daher seit 2017 unter anderem Lehrkräfte-Schulungen an. Ein Bestandteil der dreiteiligen Fortbildung sind Projekttage, die an den Schulen der teilnehmenden Lehrkräfte stattfinden. In den eintägigen Projekttagen programmieren und gestalten Schülerinnen und Schüler z.B. eigene Spielkonzepte, bauen Roboter und entwerfen vernetzte Welten. Dabei sollen die von den Lehrkräften erstellten Unterrichtskonzepte erprobt und weiterentwickelt werden.

„Wir freuen uns sehr, einmal mehr zeigen zu können, welches Potenzial digitale Technologien im Unterricht haben“, erläutert Andrea Zinnenlauf, Leiterin Coding for Tomorrow bei der Vodafone Stiftung Deutschland. „Gerade der Projekttag an der Schule an der Wupper zeigt, dass digitale Inhalte in allen Schulformen umgesetzt werden können und vor allem für Schülerinnen und Schüler mit spezifischen Lern-Anforderungen, die besonders vom individuellen Lernen profitieren, eine Bereicherung des Unterrichts sind. Auch deshalb ist es ungemein wichtig, dass sich Entscheider und Politik selbst ein Bild machen.“

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