Die Gründung der Bundesrepublik Deutschland und die damit verbundenen, entscheidenden Abstimmungen des Parlamentarischen Rates und des Deutschen Bundestages 1949 führten zu einer weitreichenden Veränderung in und um Bonn herum: die Stadt wurde „Regierungssitz“ der gerade erst gegründeten Bundesrepublik.
Die Entscheidung war, so war man sich zunächst einig, ein ‚Provisorium‘ und wurde, bekanntermaßen, ein ‚Provisorium in Permanenz‘, erst seit dem Bonn-Vertrag von 1970 durfte die Stadt sich überhaupt als Bundeshauptstadt bezeichnen. Die Narrative dieser Entwicklungen prägen das Bild der ‚Bonner Republik‘ bis in die aktuelle Öffentlichkeit.
Inhalt des Vortrages sind die Auswirkungen dieser Entscheidung auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung sowie das Selbstverständnis der Bundesrepublik Deutschland. Ein besonderer Fokus der Betrachtung liegt auf dem Einfluss der Region auf die Entwicklungen, somit auf der Relevanz des ‚Rheinischen‘.
Referent: Prof. Dr. Jost Dülffer
Veranstaltungstermin: Mittwoch, 2. Oktober 2019 um 18:30 Uhr im Haus der Stadtgeschichte, Villa Römer, Haus-Vorster Straße 6, 51379 Leverkusen (Opladen)
OGV-Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Marksteine deutscher Geschichte aus rheinischer Perspektive: 1919, 1939, 1949 und 1989" in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen (in der Reihe „Geschichte am Kamin")
Bürgerstiftung Leverkusen fördert Opladener Geschichtsverein mit 15.000 EuroBürgerstiftung Leverkusen fördert OGV-Projekte mit 15.000 EuroReformation und Bauernkrieg: OGV Leverkusen lädt zu Vortrag über Freiheit in der Frühen NeuzeitOGV-Tagesfahrt nach Erkelenz: Stadtgeschichte und Tagebau erlebenBürgerDialog in Opladen: Zwischen Denkmalschutz und neuem Wohnraum