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Werkselfen treffen auf Tabellennachbar Buxtehude

Veröffentlicht: 25.04.2019 // Quelle: Werkselfen

Am Sonntag steht für die Bundesliga-Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen das nächste Heimspiel und gleichzeitig eine wichtige Partie im Kampf um Platz vier an. Ab 16 Uhr geht es in der Ostermann-Arena gegen den Buxtehuder SV, der mit seiner Ersten Frauenmannschaft bereits seit 30 Jahren in der Bundesliga spielt. Neben dem TSV Bayer 04 ist Buxtehude somit der Liga-Dino, eine echte Konstante. Immer wieder rekrutiert der Verein aus der knapp 40.000 Einwohner zählenden Hansestadt nahe Hamburg Spielerinnen aus der eigenen, stets erfolgreichen Jugendarbeit. Auch in dieser Spielzeit gehören etliche Spielerinnen zum von Trainer Dirk Leun zusammengestellten Kader, die beim BSV ausgebildet wurden. Dennoch bleibt es nicht aus, dass besonders hoch talentierte Spielerinnen schnell den Verein verlassen, so wie es jüngst bei Nationalspielerin Emily Bölk mit dem Wechsel zum Thüringer HC der Fall war. Eine Situation, die wir hier in Leverkusen nur allzu gut kennen. Bayer 04 und der BSV befinden sich – wie so oft in den letzten Jahren – auch jetzt wieder auf Augenhöhe, sind unmittelbare Konkurrenten im Kampf um Platz vier. An das Hinspiel der laufenden Spielzeit werden sich allerdings nur die Blau-Gelben gerne erinnern, besiegten sie die Werkselfen doch mit 29:24, nachdem die Gäste zur Pause noch mit 12:15 vorne lagen. Lisa Prior erzielte dabei neun Tore, sechs davon per Siebenmeter. Für Leverkusen netzte Mia Zschocke sechs Mal ein. Und die heutige Partie könnte tatsächlich für beide Mannschaften wegweisend sein. Bayer würde mit einem Sieg zum BSV aufschließen, und dieser könnte sich mit einem Auswärtserfolg im Kampf um Platz vier und damit zur Teilnahmeberechtigung am Europacup etwas absetzen. Hält man sich nüchtern die letzten Spieltage vor Augen, liegt das Momentum sicherlich auf Seiten der Gäste, die jüngst Göppingen mit 34:22 deklassierten und zuvor auch in Halle-Neustadt und gegen Dortmund erfolgreich waren. Immer wieder ragten dabei Lisa Prior, Maike Schirmer, Lone Fischer und Jessica Oldenburg als Torschützinnen heraus. Ein Quartett, auf das man sicherlich ganz besonders aufpassen muss, soll der Abstand zu Buxtehude nicht vielleicht sogar vorentscheidend auf vier Punkte anwachsen.

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