Stadtplan Leverkusen
31.03.2019 (Quelle: Werkelfen)
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Der nächste Top-Gegner wartet– Werkselfen empfangen Metzingen


Für die Bundesliga-Handballdamen des TSV Bayer 04 Leverkusen steht das nächste Spiel gegen einen Top-Gegner an: Am heutigen Sonntag treffen die Werkselfen ab 16 Uhr in der Ostermann-Arena auf die TuS Metzingen. Der Gast in der Favoritenrolle? Nimmt man die aktuelle Tabelle der Frauenhandball-Bundesliga als Maßstab, muss die Frage gewiss mit “ja” beantwortet werden. Die TuS Metzingen rangiert mit 30:6-Punkten auf Platz drei, hat dabei satte neun Zähler Vorsprung auf die Werkselfen, die momentan auf dem fünften Platz stehen. Allerdings werden die TuSsies nicht mehr in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen können, denn Bietigheim wird nicht mehr einzuholen sein. Dennoch hat das Team um den (fast noch) neuen Trainer André Fuhr gewiss nicht enttäuscht; nur sind halt zwei andere Mannschaften besser. Da man dies in Metzingen offenbar schon zu Saisonbeginn recht gut einschätzen konnte, wurde auch nie offiziell von der Deutschen Meisterschaft als Saisonziel geredet. “Unsere Mannschaft freut sich sehr darauf, sich erneut mit einem starken Gegner messen zu können. Ich denke, die Zuschauer können am Sonntag ein richtig gutes und attraktives Spiel erwarten”, erklärt Elfen-Teammanagerin Jutta Ehrmann-Wolf und verspricht: “Wir werden alles daransetzen, vielleicht für eine Überraschung zu sorgen. Auf jeden Fall werden wir nicht in diese Partie gehen und sagen, okay, wir haben keine Chance.”

Zu den Leistungsträgerinnen der “Ladies in pink” zählt nach wie vor in Marlene Zapf auch eine Spielerin mit Elfen-Vergangenheit. 73 Länderspiele hat die 29-Jährige, die fünf Jahre lang das Bayer-Trikot trug, auf Rechtsaußen für Deutschland bestritten. Mit 84 Treffern gehört Marlene auch zu den besten Schützinnen der Liga, wobei kurz über ihr noch ihre Clubkollegin Monika Kobylinska (86 Tore) im Ranking geführt wird. Und kurz darüber wiederum rangiert Jeje Rode mit bis dato 92 Treffern auf Platz zehn. Beim jüngsten 32:25 über Göppingen zeigten die TuSsies schwankende Leistungen, ohne dabei jemals in Gefahr zu geraten, das Spiel zu verlieren. Nach einer schnellen 6:1-Führung verlor man allerdings bisweilen den Faden. Alles in allem ein Erfolg der Kategorie “Arbeitssieg”.

Im Hinspiel setzte sich Metzingen gegen Leverkusen deutlich mit 30:23 durch, wobei Kobylinska (sieben Tore) nicht zu stoppen war. In Reihen der Elfen war Captain Anna Seidel mit ebenfalls sieben Treffern die erfolgreichste Schützin. Sie wird man bekanntlich diesmal verletzungsbedingt vergebens in der Aufstellung suchen. Dafür haben sich andere vorgenommen, den vermeintlichen Favoriten ärgern. “Und da ist es auch egal, wer letztendlich aufläuft. Heiß sind alle”, so Ehrmann-Wolf.

Bereits ab 13 Uhr bestreiten die Juniorelfen sozusagen das Vorspiel in der Ostermann-Arena. Sie treffen in der 3. Liga West auf den Tabellendrittletzten TVE Netphen.


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Letzte Änderung am 24.11.2019 21:05 von leverkusen.
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