Bayer und Janssen Pharmaceuticals haben im Rechtsstreit um Xarelto™ mit den Klägern eine grundsätzliche Einigung erzielt, sich für einen Betrag von 775 Millionen US-Dollar zu vergleichen. Der Rechtsstreit hatte vor mehr als fünf Jahren begonnen, und alle sechs bisher verhandelten Verfahren sind zu Gunsten der beiden Unternehmen ausgegangen.
Der Vergleichsbetrag wird von beiden Unternehmen zu gleichen Teilen getragen. Es wird zudem erwartet, dass der Anteil von Bayer teilweise durch die Produkthaftpflichtversicherung abgedeckt wird.
Der Vergleich wird nahezu alle der rund 25.000 anhängigen Klagen in den USA erfassen. Die Unternehmen haben das Recht, vom Vergleich zurückzutreten, wenn eine bestimmte Mindestannahmequote unter den Teilnahmeberechtigten nicht erreicht wird.
Bayer ist weiterhin davon überzeugt, dass die Klagen jeglicher Grundlage entbehren. Der Vergleich bedeutet daher auch nicht die Anerkennung einer entsprechenden Rechtspflicht. Allerdings ermöglicht es dieser vorteilhafte Vergleich, Ablenkungen und hohe Kosten zu vermeiden, die durch einen Fortgang der Rechtsstreitigkeiten entstehen würden.
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