Stadtplan Leverkusen
15.03.2019 (Quelle: Shell)
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Wasserstoff marsch nun auch in Leverkusen


An Shell Tankstelle Karl-Krekeler-Straße können jetzt auch BrennstoffzellenFahrzeuge auftanken
Europäische Kommission fördert Anlage

Fahrer von Elektroautos mit Brennstoffzelle können an immer mehr Tankstellen tanken: Das Gemeinschaftsunternehmen H2 MOBILITY Deutschland und seine Gesellschafter Shell und Air Liquide haben jetzt in Leverkusen eine weitere Wasserstoff- (kurz H2-) Tankstelle eröffnet. Zeitgleich ging auch eine neue H2-Station in Essen in Betrieb – insgesamt die Nummern neun und zehn in Nordrhein-Westfalen.

Wasserstoff dient der Betankung von Elektro-Fahrzeugen mit Brennstoffzelle. Ihre Vorteile: kein Lärm, keine Schadstoffe, aber gleiche Nutzung, Geschwindigkeit und Reichweite wie bei Pkw mit Otto- oder Dieselmotor. Wasserstoff-Fahrzeuge haben Reichweiten von 500 bis 800 Kilometern und tanken in nur drei Minuten.

Das Netz von Stationen, an denen Brennstoffzellen-Fahrzeuge Wasserstoff tanken können, wird immer dichter: Derzeit gibt es 62 solcher Tankstellen in Deutschland, zum Beispiel auch in Köln, Düsseldorf, Mülheim und Wuppertal. Bis Ende 2019 sollen es bereits 100 sein, weitere Anlagen etwa in Mönchengladbach, Aachen, Dortmund und Duisburg sind kurz vor der Fertigstellung

Die neue H2-Anlage in Leverkusen wurde mit Technologie von Air Liquide errichtet. Der neue Standort, die Shell -Tankstelle an der Karl-Krekeler-Straße 2, liegt verkehrsgünstig in der Nähe des Autobahn-Kreuzes Leverkusen, nur 500 Meter von der Auffahrt zur A3 entfernt.

E-Mobilität mit Wasserstoff senkt CO2-Emissionen
Wasserstoff bietet die Möglichkeit, das Kraftstoffangebot im Verkehrssektor klimafreundlich zu erweitern: Denn mithilfe von Wasserstoff, der mit erneuerbarer Energie erzeugt wird, lassen sich klimaschädliche CO2-Emissionen deutlich senken.

Thomas Zengerly, Vorsitzender der Geschäftsführung Shell Deutschland Oil GmbH: „Wasserstoff-Technik ist eine vielversprechende Technologie, und H2 ein Kraftstoff für saubere Mobilität.“
Markus Schewitza, Geschäftsführer Air Liquide Advanced Technologies GmbH, ergänzt: „Wasserstoff ist eine der besten Lösungen, um die Ziele des Pariser Klimaschutz-Abkommens zu erreichen. Er hat das Potenzial, den Transportsektor, eine der wesentlichen Quellen der Verschmutzung in unseren Städten, zu dekarbonisieren. Air Liquide ist stolz, am Aufbau der europaweit größten Wasserstoffinfrastruktur beteiligt zu sein und damit die Voraussetzung für den Roll-out von Brennstoffzellen-Fahrzeugen in Deutschland zu schaffen.”
Nikolas Iwan, Geschäftsführer H2 MOBILITY Deutschland GmbH, erklärt: „Deutschland ist auf dem Weg zum Vorreiter in Sachen Elektromobilität mit Wasserstoff. Wir bauen derzeit mit den ersten 100 Stationen in Ballungszentren sowie entlang Fernstraßen und Autobahnen das Rückgrat der Wasserstoff-Infrastruktur. Beim Ausbau richten wir uns nach der Nachfrage.“

Die Wasserstoffstation in Leverkusen wird von der Europäischen Kommission durch das Fuel Cells and Hydrogen 2 Joint Undertaking (FCH 2 JU) im Projekt Hydrogen Mobility Europe (H2ME) gefördert.

Mehr Informationen: h2.live


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Letzte Änderung am 15.03.2019 20:27 von leverkusen.
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