Mit der Einzelförderung von Investitionen in Krankenhäusern soll die Gesundheitsversorgung zielgerecht verbessert werden, um für die Menschen in Nordrhein-Westfalen eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung sicherzustellen. Für das Jahr 2018 hat das Land den Förderschwerpunkt „Qualitätsverbesserung der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen sowie der Versorgung von schwerkranken Kindern und Jugendlichen“ festgelegt. Auf Grundlage der vorliegenden Förderanträge wurde das Klinikum Leverkusen ausgewählt, eine Einzelförderung zu erhalten. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann übergab heute dem Klinikum den entsprechenden Förderbescheid im Beisein von Oberbürgermeister Uwe Richrath und dem Landtagsabgeordneten Rüdiger Scholz persönlich.
„Ich freue mich, das Klinikum Leverkusen beim Aufbau der Palliativeinheit für Kinder und Jugendliche unterstützen zu können. Bislang werden im Regierungsbezirk Köln keine Palliativbetten für Kinder- und Jugendliche im Krankenhaus angeboten. Eine Förderung für den Aufbau einer solchen Palliativeinheit ist daher gerade in dieser Region dringend notwendig. Mit dieser Förderung schaffen wir die Basis dafür, dass junge Menschen, gerade in einer so schweren und belastenden Lebensphase, eine patientengerechte und für sie abgestimmte Versorgung erhalten“, erklärte Laumann bei der Bescheidübergabe.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat dem Klinikum Leverkusen einen Antrag bewilligt, dessen Förderhöhe sich auf rund 1,5 Millionen Euro beläuft. Die Summe soll in Maßnahmen für eine Palliativeinheit für Kinder und Jugendliche investiert werden. Diese soll die bereits bestehende Erwachsenenpalliativstation ergänzen.
Der Geschäftsführer des Klinikums Leverkusen, Hans -Peter Zimmermann, freut sich über die Unterstützung der Landesregierung: „Die palliative Versorgung von Kindern und Jugendlichen ist bisher im Rheinland in Krankenhäusern kaum vorhanden. Das Klinikum Leverkusen möchte diese Lücke schließen und bietet hierfür sehr gute Voraussetzungen. Wir betreuen bereits erwachsene Patientinnen und Patienten auf einer Palliativstation. Für unser geschultes Team steht der Patient und die Erhaltung beziehungsweise Verbesserung seiner Lebensqualität im Mittelpunkt. Mit der ergänzenden Palliativeinheit möchten wir uns für eine wohnortnahe Versorgung von Kindern und Jugendlichen einsetzen.“
Für 2018 stehen erstmalig rund 33 Millionen Euro für die Einzelförderung zu Verfügung. Die Einzelförderung ergänzt damit die bewährte Pauschalförderung.
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