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Von Zürich beeindruckt

Veröffentlicht: 25.08.2017 // Quelle: TSV Bayer 04

Hochspringer Mateusz Przybylko hat am Donnerstagabend beim Diamond League-Finale in Zürich (Schweiz) mit 2,20 Metern Platz neun belegt. Einen Achtungserfolg erzielte Nachwuchs-Langhürdlerin Sylvia Schulz, die von der Atmosphäre im ausverkauften Stadion begeistert war.
Mateusz Przybylko, der sich erst vier Tage zuvor in Birmingham (Großbritannien) für den Wettkampf im legendären Züricher Letzigrund-Stadion qualifiziert hatte, nutzte seinen dritten Auftritt in der Diamond League, um sich unter den weltbesten Hochspringern zu etablieren. Im von Weltmeister Mutaz Barshim (Katar; 2,36 m) gewonnenen Wettbewerb belegte der 25-Jährige Platz neun. Er übersprang 2,20 Meter. „Atmosphäre toll, Wettkampf schlecht“, kommentierte der WM-Fünfte, der mit 2,35 Metern weiterhin an Position zwei der Welt-Jahresbestenliste notiert wird.
„Die letzten zwei Wettkämpfe sind blöd gelaufen, weil ich gemerkt habe, dass der Körper nicht mehr mitspielt. Die Luft ist nach der WM raus, das merke ich deutlich. Ich habe bei der WM alles gegeben und bis dahin viele Wettkämpfe bestritten“, erklärte der Schützling von Hans-Jörg Thomaskamp. „Nun merke ich, dass die Saison lang war. Am Sonntag in Eberstadt sind die meisten der Jungs wieder dabei. Da muss ich mich noch einmal aufrappeln.“

Sylvia Schulz im Nationaltrikot
Sylvia Schulz, die nach ihrem zweiten Platz bei der U20-DM zur elitären Veranstaltung eingeladen worden war, gab im Nachwuchsrennen über 400 Meter Hürden eine gute Figur ab. Als Fünfte lief sie 61,04 Sekunden. „Das ist keine Megazeit, aber ich habe hier eine Menge Eindrücke sammeln können“, sagte die 18-Jährige, die in Zürich zum ersten Mal das Nationaltrikot trug. „Bei so einem Riesen-Meeting zu laufen und die Stimmung im Stadion, das ist megageil,“ schilderte der Athletin von TSV-Coach Markus Irrgang, der zusammen mit Abteilungs-Geschäftsführer Paul Heinz Wellmann angereist war.
Das Meeting Weltklasse Zürich gilt als weltweit renommiertestes Eintages-Sportfest in der Leichtathletik. Nicht nur die sportlichen Highlights im Letzigrund waren Weltklasse, auch das Showprogramm zum Abschluss des Event erfüllte diesen Anspruch. Im Anschluss an den Auftritt der preisgekrönten Singer-Songwriterin Amy Macdonald erstrahlte das Stadion im Feuerwerk und sorgte für ein zusätzliches Strahlen in den Augen der Zuschauer.

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