Die Polizei war mit etwa 2200 Einsatzkräften in Köln und Leverkusen zu Karneval vor Ort und sorgte durch sichtbare Präsenz und niedrigschwelliges, konsequentes Einschreiten für Sicherheit. Straftäter und aggressive Betrunkene wurden frühzeitig aus dem Verkehr gezogen und mit Platzverweisen belegt.
In Leverkusen griff ein Mann einer jungen Frau in den Schritt, als diese von ihrem Freund auf den Schultern getragen wurde. Die Polizei hat hier ebenso Ermittlungen wegen sexueller Nötigung aufgenommen wie nach einem ähnlichen Fall auf der Kölner Ehrenstraße, wo einer Feiernden ebenfalls zwischen die Beine gegriffen wurde. Darüber hinaus wurden bislang vier weitere Sexualdelikte zur Anzeige gebracht.
Im Leverkusener Stadtgebiet wurden bislang 5 Personen in Gewahrsam genommen und 55 Platzverweise erteilt.
Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten fertigten insgesamt 15 Strafanzeigen. Dabei wurden 7 Körperverletzungen zur Anzeige gebracht. In einem Fall wurde Widerstand geleistet.
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