Geschichtsschreibung im Allgemeinen und Schulgeschichtsbücher im Besonderen sind Spiegel, in denen eine Gesellschaft das Bild von sich zeichnet, das sie der Nachwelt von sich überliefern will. In Schulgeschichtsbüchern spiegeln sich folglich die Geschichtsbilder wider, die an die nachfolgende Generation weitergegeben werden sollen. Deshalb sind sie eine wichtige Quelle für die Zeitgeistforschung. Im Rahmen eines solchen Forschungsansatzes kann danach gefragt werden, inwieweit die Schul(geschichts)buchliteratur nach 1815 dazu benutzt wurde, im Rheinland eine preußische Identität aufzubauen. Dazu werden Schulgeschichtsbücher zu Beginn sowie aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und schließlich nach der Reichsgründung von 1871 befragt. Dabei kommen zugleich Aspekte der Lehrerausbildung im 19. Jahrhundert zur Sprache sowie die grundsätzliche Problematik, inwieweit historische Bildung gezielt zur Identitätsstiftung eingesetzt werden kann und soll.
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Hasberg, Universität zu Köln
Veranstaltungstermin: Mittwoch, 1. Februar 2017 um 18:30 Uhr
im Kaminzimmer der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-
Haus-Vorster Straße 6
51379 Leverkusen (Opladen)
Weitere Informationen unter: www.ogv-leverkusen.de/programm/kamingespraeche
Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten.
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