Anlässlich des Todes von Roman Herzog, der am 10. Januar 2017 im Alter von 82 Jahren verstorben ist, sagt Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath: „Die Nachricht vom Tod von Roman Herzog erfüllt Leverkusener Bürgerinnen und Bürger sowie mich persönlich mit tiefer Trauer. Mit ihm verliert unser Land einen Politiker, der in seinem Beruf wie auch in öffentlichen Ämtern, ganz besonders aber als Bundespräsident, viel für unser Land erreicht hat. In diesem Amt, sowie bereits vorher als Richter und Präsident am Bundesverfassungsgericht, errang er hohe Verdienste für seine Kompetenzen. Roman Herzog proklamierte den inzwischen jährlich begangenen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Ihm war wichtig, dass die Erinnerung daran nicht enden dürfe. Auch in Leverkusen wird auf seine Initiative hin seitdem alljährlich am Holocaust-Gedenktag zu einer würdigen Gedenkveranstaltung eingeladen. Sein stetiger Einsatz für das Gemeininteresse in unserem Land sowie für den Stellenwert der Bildung in unserer Gesellschaft prägten sein politisches Engagement. Wir werden diese herausragende Persönlichkeit und ihr besonderes Engagement bei der Lenkung der Geschicke unseres Landes in dankbarer Erinnerung bewahren.“
Bürgerinnen und Bürger der Stadt Leverkusen, die des Alt-Bundespräsidenten Roman Herzog gedenken möchten, können sich im Rathaus (im Foyer in der 5. Etage) in ein Kondolenzbuch eintragen.
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