Mehrere maskierte Männer haben am frühen Freitagmorgen (21. Oktober) den Geldautomaten der Sparda-Bank auf der Kölner Straße in Leverkusen-Opladen aufgesprengt. Nach ersten Ermittlungen zündeten sie ein Gasgemisch, das sie zuvor in den Automaten eingeleitet hatten und flüchteten mit Bargeld in einem dunklen Audi.
Gegen 3.15 Uhr hörten Zeugen einen Knall und sahen den dunklen Wagen, der in der Fußgängerzone (Liebe Kölner Polizei: Da gibt es keine Fußgängerzone) vor der Filiale auf der Kölner Straße stand. Mehrere Vollmaskierte trugen Taschen aus dem Vorraum zum Fahrzeug. In Zeugenaussagen differieren die Angaben zur Zahl der Täter. Es sollen mindestens zwei Männer gewesen sein. Sie stiegen in den Fluchtwagen mit Kölner Kennzeichen und fuhren mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Europaring davon.
Kurz darauf sah ein Streifenteam den flüchtigen Sportwagen auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, verloren den Audi jedoch auf Grund des großen Abstands wieder aus den Augen.
Bereits am Dienstagmorgen (18. Oktober) waren in Köln-Rodenkirchen und am Mittwochmorgen (19. Oktober) in Köln-Esch zwei Geldautomaten gesprengt worden. Derzeit prüfen die Ermittler, ob die Taten im Zusammenhang stehen.
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem dunklen Audi, dem Fluchtweg sowie einem möglichen Abstellort machen können. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 71 der Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.
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