Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 3 sind am gestrigen Nachmittag (4. September) sechs Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Nach ersten Ermittlungen hatte ein Pkw-Fahrer (18) das Ende eines Staus übersehen, der sich vor dem Kreuz Leverkusen in Richtung Köln gebildet hatte.
Aus Richtung Oberhausen kommend, war der 18-jährige Fahranfänger gegen 17.30 Uhr mit seinem VW mit hoher Geschwindigkeit und ungebremst auf das Heck eines Pkw aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford Focus gegen zwei Pkw Audi geschleudert. Der Beifahrer (36) im VW sowie der Fahrer (37) des Ford Focus mussten mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Unfallverursacher selbst, zwei Insassen des Ford (26, 33) sowie einer der Audi-Fahrer (44) kamen mit leichten Verletzungen davon.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten lief der Verkehr über Fahr- und Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbei.
Der Führerschein des Unfallverursachers, der erst seit vier Tagen im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, wurde beschlagnahmt.
Das Unfallaufnahme-Team der Polizei Köln war vor Ort im Einsatz.
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