Noch unklar ist die Ursache eines dramatischen Verkehrsunfalls unter Beteiligung eines Kradfahrers (53) bereits am Freitagmittag (10. Juni) auf der Bundesautobahn 59 bei Leverkusen.
Aufgrund seiner erlittenen, schweren Verletzungen musste der 53-jährige Bergisch-Gladbacher anschließend im Rettungswagen in eine Klinik gefahren werden.
Auf dem linken von zwei Fahrstreifen hatte der Mann mit seiner 1100er BMW gegen 12.20 Uhr in Fahrtrichtung Leverkusen mehrere Fahrzeuge überholt. "Vor mir fuhren auf der rechten Spur zu diesem Zeitpunkt ein weiteres Auto und ein weißer Lieferwagen", gab der Fahrer (34) eines VW Lupo anschließend zu Protokoll. "Nachdem der Motorradfahrer an uns vorbeigezogen war, wollte er wieder nach rechts einscheren. Dabei brach das Hinterrad aus und er geriet ins Schleudern", so der Zeuge. Und weiter: "Ohne, dass es zu einer Kollision gekommen wäre, stürzte der Mann auf die Fahrbahn. Sein Krad schleuderte auf der rechten Spur noch erheblich weiter."
Von eingesetzten Polizeikräften musste die Richtungsfahrbahn Leverkusen zeitweise voll gesperrt werden. Es entstand ein Rückstau von in der Spitze circa zwei Kilometern. Das Verkehrsunfallaufnahmeteam wurde hinzugezogen. Deutlich zeigte sich auf dem Asphalt eine Rutschspur der Maschine und der Lederkombi des Verletzten - vom Überholstreifen quer über die rechte Spur bis zum Fahrbahnrand. Seine schwer beschädigte Maschine musste abgeschleppt werden. Erst gegen 15.30 Uhr konnten die Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben werden.
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