Der OGV lädt im Rahmen der "Leverkusener Kamingespräche" innerhalb der Vortragsreihe „Jülich-Bergische Herzöge der Renaissance und des Barock“ ein zum Vortrag:
"... die Zeit mit allerhand Trauer und Beschwerlichkeit zugebracht...". Wilhelm, Herzog von Jülich, Kleve und Berg, Graf von der Mark und Ravensberg (1516-1592).
Herzog Wilhelm (V.) von Jülich-Kleve-Berg gehörte zu jenen Herrschern, deren Zeit durch gewaltige Umbrüche geprägt war. Als Landesherr über verschiedene Territorien am Niederrhein und in Westfalen sah er sich mit Phänomenen der religiösen Pluralisierung konfrontiert, die viele seiner Zeitgenossen mit einer unheilvollen „Spaltung der Kirche“ gleichsetzten.
Katholiken, Lutheraner und Reformierte, darüber hinaus auch Täufer und andere kleinere religiöse Gruppen versuchten auch in seinem Herrschaftsgebiet, jeweils ihren eigenen Vorstellungen von einer kirchlichen „Reformation“ nachzugehen. Der Vortrag geht Fragen nach, welche Position dieser Herrscher dazu entwickelte und wie er versuchte, seine Länder angesichts einer durch den niederländischen Unabhängigkeitskrieg zunehmenden Gefahr vor Schaden zu bewahren.
Referent: Herr Prof. Dr. Ralf-Peter Fuchs (Universität Duisburg-Essen)
Mittwoch, 1. Juni 2016 um 18:30 Uhr
im Kaminzimmer der Villa Römer -Haus der Stadtgeschichte-
Haus-Vorster Straße 6
51379 Leverkusen (Opladen)
Der Eintritt ist frei. Spenden erbeten.
Dies ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Leverkusen.
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