Stadtplan Leverkusen
24.04.2016 (Quelle: Werkselfen)
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Souverän nach fahrigem Start: Die Elfen gewinnen gegen Rosengarten


Der Anfang war ein bisschen holprig, doch nach etwa 20 Minuten lief es dann wie am Schnürchen: Die Leverkusener Werkselfen haben ihr vorletztes Heimspiel der Saison 2015/16 gegen die SGH Rosengarten-Buchholz mit 30:16 (15:9) gewonnen und sich damit auf den achten Tabellenplatz vorgeschoben. „Die Abwehr hat wieder ihre obligatorischen zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen“, sagte Cheftrainerin Renate Wolf: „Außerdem haben wir zu Beginn im Angriff viel zu passiv agiert. Kurz gesagt: Wir sind ein bisschen schwerfällig gestartet.“
Danach lief es aber dann problemlos rund für die Elfen, die nichts mehr anbrennen ließen und in der jungen Torhüterin Vanessa Fehr einen stabilen Rückhalt hatten. „Wenn die Abwehr steht, wird natürlich auch das Leben für den Torwart leichter“, sagte Renate Wolf, bescheinigte Vanessa Fehr aber durchaus eine „ordentliche Leistung“. Immerhin verwirrte die 18-Jährige ihre Gegenspielerinnen dermaßen, dass Rosengarten gleich viermal vom Siebenmeter-Punkt scheiterte. In den letzten zehn Minuten stand Dana Centini zwischen den Pfosten, und sie ließ kein einziges Gegentor mehr zu.
Der Angriff war aus der Sicht von Renate Wolf der größte Kritikpunkt. „Wir haben zu oft zu früh abgeschlossen“, sagte die Chefin: „Damit haben wir einen geordneten Aufbau für uns selbst unmöglich gemacht und Rosengarten im Spiel gehalten.“ Das wurde erst nach der Pause deutlich besser. „Da hat die Abwehr dann zugepackt, und eine ist für die andere eingesprungen“, analysierte Wolf: „Das hat dann endlich zu einem aus unserer Sicht standesgemäßen Spielverlauf geführt.“ Rosengartens Trainer Steffen Birkner monierte eine viel zu hohe Fehlerquote bei seiner Mannschaft und machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung: „Ich will Leverkusens Leistung nicht schmälern, aber wir haben es ihnen auch zu leicht gemacht. Wenn man sich so verkauft, steht man eben zu Recht am Tabellenende.“
Vorne übernahm nun Kim Naidzinavicius das Kommando, sie führte das Spiel und ihre Nebenleute mit viel Übersicht und erzielte vor allem in der zweiten Halbzeit einige schöne Feldtore. Insgesamt traf die Nationalspielerin neunmal ins gegnerische Tor, davon viermal vom Punkt. Auch in der Abwehr war Naidzinavicius ein Aktivposten und sicherte gemeinsam mit der wie immer bis zur Schmerzgrenze engagierten Elfen-Spielführerin Jenny Karolius den Innenblock ab. „Wir haben jetzt noch drei Spiele vor uns, und ich will in diesen drei Spielen hundertprozentiges Engagement von meiner Mannschaft sehen“, gab Renate Wolf die Marschrichtung für die letzten drei Wochen der Saison aus.
Am kommenden Samstag um 16.30 Uhr müssen die Elfen bei der HSG Blomberg-Lippe antreten, in der Woche darauf findet am 8. Mai (16.00 Uhr) in der Smidt-Arena gegen den SVG Celle das letzte Heimspiel statt. Das Saisonfinale bestreiten die Elfen dann am 14. Mai um 18.00 Uhr bei Frisch Auf Göppingen.


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Letzte Änderung am 13.05.2019 15:13 von leverkusen.
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