Nachdem Ende letzter Woche das Landeskrimininalamt NRW in mehreren Bundesländern Hausdurchsuchungen u.a. in Zusammenhang mit der Tötung von 86 Einwohnen in Ascq nach dem Anschlag auf einen deutschen Zug hat vornehmen lassen, hat sich nun der Bürgermeister von Villeneuve, Gérard Caudron zu Wort gemeldet.
Meldung des Landeskriminalamtes:
"Durchsuchung bei ehemaligen Angehörigen der SS-Panzer-Division Hitlerjugend
Mehrere Beschuldigte stehen in Verdacht, an Kriegsverbrechen in Frankreich beteiligt gewesen zu sein.
Am 26. und 28. Januar 2016 durchsuchten Ermittler des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung von Polizeibeamten der Landeskriminalämter Baden-Württemberg, Niedersachsen und Sachsen sowie Staatsanwälten der Staatsanwaltschaft Dortmund die Wohnräume mehrerer ehemaliger Angehöriger der SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“. Die Beschuldigten stehen in Verdacht, in der Zeit von April 1944 bis Mai 1945 an Kriegsverbrechen, etwa am 1. April 1944 an der Tötung von 86 Einwohnern der Stadt Ascq/Frankreich nach einem Anschlag auf einen Truppentransportzug der Einheit, beteiligt gewesen zu sein.
Bei den Durchsuchungen wurden umfangreiche Unterlagen sichergestellt, die nunmehr durch die im Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen eingerichtete „Ermittlungsgruppe Nationalsozialistische Gewaltverbrechen“ ausgewertet werden.
Die Beschuldigten räumten in ihren Vernehmungen ein, Angehörige der tathandelnden Einheit gewesen zu sein, eine konkrete Beteiligung an Tötungsdelikten stellten sie jedoch in Abrede."
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