Schwere Verletzungen hat ein Mädchen (13) infolge eines Verkehrsunfalls auf seinem Weg zur Schule am Donnerstagmorgen (1. Oktober) in Leverkusen - Wiesdorf erlitten. Beim Überqueren der Rathenaustraße kollidierte die 13-jährige Fußgängerin gegen 8.10 Uhr mit dem Pkw Nissan einer Leverkusenerin (35).
Zum Unfallzeitpunkt war die Micra-Fahrerin eigenen Angaben zufolge mit circa 50 Stundenkilometern vom Europaring kommend in Richtung Bismarckstraße unterwegs gewesen. "Auf Höhe der Karl-Bosch-Straße stand das Mädchen auf dem rechten Gehweg", gab die 35-Jährige den aufnehmenden Beamten anschließend zu Protokoll. "Plötzlich rannte sie auf die Fahrbahn", ergänzte ein Fahrzeugführer (43), der das Geschehen von der Gegenspur aus beobachtet hatte. Trotz einer Vollbremsung konnte die Kleinwagen-Fahrerin eine frontale Kollision nicht mehr verhindern.
Die 13-Jährige wurde auf die Motorhaube aufgeladen und stürzte dann auf den Asphalt. Mit erheblichen Kopfverletzungen musste sie im Rettungswagen in eine Klinik gefahren werden, wo sie stationär verbleibt. Sie hatte offenbar versucht, im Sprint noch den gegenüber haltenden Bus zu erreichen. Den von links herannahenden Pkw hatte sie dabei offenbar übersehen. Dessen Fahrerin und deren mitfahrendes Kleinkind blieben unverletzt.
Seitens der Polizei Köln wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam entsandt. Die Unfallstelle musste zeitweise teilgesperrt werden.
Gegen 10 Uhr wurden die Sperrmaßnahmen wieder aufgehoben.
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