Trotz großer Gegenwehr: Die Elfen unterliegen dem Thüringer HC


Archivmeldung aus dem Jahr 2015
Veröffentlicht: 26.03.2015 // Quelle: Handball-Elfen

In der Mannschaftsaufstellung des Thüringer HC vor dem Spiel bei den Leverkusener Werkselfen fehlten zwei große Namen: Torfrau Jana Krause und Rückraum-Shooterin Nadja Nadgornaja saßen wegen Knieverletzungen auf der Tribüne. „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass die Gelegenheit gegen den THC lange nicht so günstig war wie heute“, verriet Renate Wolf nach dem Spiel. Es hat für die Elfen trotzdem nicht gereicht, die Partie gegen den viermaligen Deutschen Meister ging nach erbitterter Gegenwehr mit 25:29 (13:15) verloren.

Die Gastgeberinnen führten nur zweimal, beim 1:0, das Jennifer Rode nach wenigen Sekunden erzielte, und beim 3:2 durch den Siebenmeter von Kim Naidzinacvicius wenige Minuten später. Danach war es ein von beiden Seiten teilweise hektisch geführtes Spiel, vor allem die Elfen erarbeiteten sich einige gute Torchancen, die dann zu überhastet vergeben wurden. Dennoch konnte sich der enorm abwehrstarke THC lange nicht entscheidend absetzen, in der ersten Hälfte stand es insgesamt fünfmal Unentschieden. Zur Pause hatten die Gäste gerade mal zwei Tore Vorsprung, die Elfen waren dran, alles schien noch möglich.

„Um gegen den Thüringer HC zu bestehen, muss jede Position 100 Prozent da sein“, sagte Renate Wolf. Das war dann in der zweiten Hälfte nicht in jeder Situation der Fall, zu schnell wurde vor dem von der jungen Dinah Eckerle hervorragend gehüteten Tor des THC der Abschluss gesucht. „Wenn wir uns die Zeit genommen und klug ausgespielt haben, dann hat es viel besser geklappt“, sagte Renate Wolf, „aber wenn man gegen einen solchen Gegner die Bälle verliert, dann wird es leider sehr schwer.“ Zwar hielt Valentyna Salamakha, die sich wieder mal ein Sonderlob der Chefin abholen durfte, bravourös, doch im Angriff taten sich die Elfen gegen die zupackende THC-Abwehr doch sehr schwer.

„Wenn der THC ins Rollen kommt und immer wieder klug die zweite Welle spielt, dann hat man eigentlich wenig Möglichkeiten“, sagte Renate Wolf, die dennoch auch das Positive sehen wollte. Die Leistung der 19-jährigen Pia Adams beispielsweise, die im Rückraum zeigte, dass sie mehr und mehr in die Bundesliga reinwächst und ohne Scheu vor großen Namen ihre Chancen sucht. „Ich freue mich sehr über ihre Leistung“, sagte Renate Wolf: „Sie wird mehr und mehr zu einer echten Alternative.“ Vier Tore waren der zählbare Lohn für Adams.

THC-Trainer Herbert Müller war jedenfalls „heilfroh über diese zwei Punkte. Alles andere ist mir im Moment egal, ich bin so erleichtert, dass wir hier gewonnen haben“. Auch er sprach seiner Torhüterin ein Sonderlob aus und wies unter anderem im Hinblick auf die erfolgreiche Jugendarbeit in Leverkusen darauf hin, dass „uns in Deutschland um unseren Damenhandball nicht bange sein muss“.

Vor allem aber wünschte Herbert Müller den Elfen alles Gute für das kommende Spiel am Samstag beim Buxtehuder SV. „Ich glaube, ich habe Leverkusen noch nie so fest die Daumen gedrückt“, sagte er augenzwinkernd. Die Rechnung ist einfach: Nehmen die Elfen dem Tabellenführer aus Buxtehude im insgesamt fünften Aufeinandertreffen in dieser Saison am Samstag zwei Punkte ab, wäre der Thüringer HC wieder Tabellenführer. Dass sich auch Renate Wolf diese beiden Punkte wünscht, ist klar, allerdings weiß die erfahrene Trainerin, dass „das alles andere als leicht für uns wird. Dirk Leun ist ein alter Fuchs, er hat eine eingespielte, bärenstarke Mannschaft, die haushoher Favorit gegen uns ist.“


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Kategorie: Sport
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