Top 10 Artikel

der letzten 6 Monate

Platz 1 / 1330 Aufrufe

100 Geschenke für Kinder und Senioren in Leverkusen

lesen

Platz 2 / 1213 Aufrufe

Ehrenamtskarte NRW jetzt auch als App

lesen

Platz 3 / 1019 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 4 / 1018 Aufrufe

Leihrad: Wupsi fragt die Leverkusener

lesen

Platz 5 / 984 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 6 / 891 Aufrufe

Die S6 in Leverkusen wird voraussichtlich bis Ende März 2023 im Schienenersatzverkehr betrieben

lesen

Platz 7 / 855 Aufrufe

SpardaLeuchtfeuer fördert Sportvereine aus Leverkusen und Umgebung mit 250.000 Euro

lesen

Platz 8 / 848 Aufrufe

Wiesdorf: Unterführung der Carl-Rumpff-Straße am Chempark Leverkusen wird die Herbstferien über gesperrt

lesen

Platz 9 / 762 Aufrufe

Neue Interessen, Hobbys und Kontakte - Großes Interesse am Netzwerk „Aktiv vor und im Ruhestand“

lesen

Platz 10 / 750 Aufrufe

Der Leverkusener Denkmalkalender 2023 ist ab 10. September 2021 erhältlich

lesen

Bayer 04 trennt sich von Hyypiä - Lewandowski übernimmt bis Saisonende

Veröffentlicht: 05.04.2014 // Quelle: Bayer 04

Bayer 04 Leverkusen hat sich mit sofortiger Wirkung von Teamchef Sami Hyypiä getrennt. Nach der gestrigen 1:2-Niederlage im Bundesliga-Auswärtsspiel beim Hamburger SV kam man zu dem Schluss, die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb unter Leitung des Finnen nicht mehr gewährleisten zu können. Das Amt des Cheftrainers übernimmt bis zum Saisonende Sascha Lewandowski. Der Nachwuchs-Chefcoach von Bayer 04 hatte die Werkself in der vorangegangenen Spielzeit gemeinsam mit Hyypiä auf direktem Weg in die Champions League geführt.

"Nach reiflicher Überlegung und angesichts der anhaltenden Krise sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass zum jetzigen Zeitpunkt nur noch ein Wechsel in der Mannschaftsführung die dringend notwendige Wende herbeiführen kann", so Bayer 04-Geschäftsführer Michael Schade. "Ich danke Sami Hyypiä ausdrücklich für seine engagierte Arbeit der vergangenen Jahre. Er hat sowohl als Spieler als auch als Trainer Herausragendes für uns geleistet und damit großen Anteil an den Erfolgen der vergangenen Jahre. Aber jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir leider keine andere Möglichkeit mehr sehen, um das Ruder herumzureißen."

Auch Sportdirektor Rudi Völler sah keinen anderen Lösungsansatz mehr, die extreme Talfahrt zu stoppen: "Diese Entscheidung ist uns mehr als schwer gefallen, denn Sami hat in den vergangenen zwei Jahren einen tollen Job gemacht", so Völler. "Was er gemeinsam mit seinem Trainerteam noch in der Hinrunde aus unserer Mannschaft herausgeholt hat, war weit über den Erwartungen und hat ihm Lob von allen Seiten eingebracht. Umso schmerzhafter ist für uns der jetzige Einbruch. Die dramatische Entwicklung der jüngsten Wochen ließ uns letztlich keine andere Wahl, als nun die Trennung herbeizuführen. Wir wollen und müssen alles versuchen, die Saison noch zu retten."

Um dies zu schaffen, rückt nun Sascha Lewandowski zurück an die Spitze des Trainerstabes, den neben Hyypiä auch dessen bisheriger Co-Trainer Jan-Moritz Lichte verlassen wird. "Sascha Lewandowski kennt die Mannschaft aus dem Effeff, er kennt die Strukturen des Vereins und braucht deshalb keine große Eingewöhnungszeit. Wir denken, dass dies ein großer Vorteil in unserer jetzigen Situation ist und dass so schneller geeignete Maßnahmen eingeleitet werden können, um das Schiff wieder auf Kurs zu bringen", hofft Schade. Auch Völler sieht in Lewandowski den geeigneten Mann, die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb zu verwirklichen: "Sascha hat bewiesen, dass er ein Toptrainer ist und uns schon einmal - nach dem Scheitern von Robin Dutt gemeinsam mit Sami Hyypiä - in einer kritischen Situation geholfen. Wir glauben fest daran, dass es ihm abermals gelingen wird."

"Es ist für mich keine leichte Situation, nun Samis Stelle einzunehmen", so Lewandowski. "Wir haben mehr als ein Jahr lang gemeinschaftlich die Verantwortung für diese Mannschaft getragen. Da übernimmt man nicht ohne zu bedauern, dass der einstige Partner seine Vorstellungen nicht mehr verwirklichen konnte. Aber als Angestellter des Vereins stehe ich auch in der Verantwortung, meinem jetzigen Auftrag gerecht zu werden. Wir werden alles tun, diese Spielzeit doch noch zu einem erfolgreichen Ende zu bringen."

Dieser Artikel wurde als Nachricht einsortiert in: Sport
Bisherige Besucher auf dieser Seite: 3.088
Weitere Artikel vom Autor Bayer 04