Auf der Flucht vor einer Polizei ist in der vergangenen Nacht (31. März/1. April) ein Autofahrer (25) in Leverkusen-Wiesdorf verunglückt. Wenig später stellte sich heraus, warum sich der Leverkusener einer Kontrolle entziehen wollte: Er stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss und hatte keine Fahrerlaubnis.
Bei einer Standkontrolle auf dem Europaring in Höhe der Einmündung Wöhlerstraße wollten die Beamten den 25-Jährigen gegen 3.30 Uhr anhalten. Der Honda-Fahrer ignorierte jedoch die Anhaltezeichen und fuhr auf den Anhalteposten zu. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte sich die Polizistin in Sicherheit bringen konnte. Anschließend gab der Fahrer Gas und entfernte sich in südlicher Richtung. Dabei verloren ihn die Polizeibeamten zunächst aus den Augen.
Wenig später bemerkte ein Taxifahrer (65) den flüchtigen Pkw, der auf der Carl-Duisberg-Straße verunfallt war. Aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit war der Pkw zuvor an einer Bodenwelle abgehoben, wobei der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Honda überschlug sich in einer Kurve und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der 25-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.
Grund seiner Flucht vor der Polizeikontrolle: Der Leverkusener war betrunken und hatte Rauschmittel konsumiert - außerdem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
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