Stadtplan Leverkusen
15.10.1999 (Quelle: Bayer AG)
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Fortschritt bei Verhandlungen über Grundzüge des neuen Systems


Übertarifliche Zahlungen bei Bayer
Stärkere Ertrags- und Leistungsorientierung

Bei den Verhandlungen über die Neuregelung der freiwilligen übertariflichen Zahlungen bei Bayer haben Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat Fortschritte erzielt; Grundzüge der künftigen Systematik zeichnen sich ab. "Wir sind dem Ziel, unsere freiwilligen übertariflichen Zahlungen an den Ertrag zu koppeln und leistungsorientiert zu vergeben, ein großes Stück näher gekommen", betont Hans-Jürgen Mohr, Personalvorstand der Bayer AG. "Während bisher nur etwa 20 Prozent des Übertarif-Budgets nach ertragsorientierten Kriterien vergeben wurden, wird dieser Anteil ab dem Jahr 2000 etwa verdreifacht. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden faire Übergangslösungen für den Systemwechsel angeboten."

Kernstück des neuen Übertarifs ist eine leistungsbezogene "Variable Einkommens-Komponente für Tarifmitarbeiter" (VEKT). Messgröße für das Gesamtvolumen ist der Brutto-Cash-Flow der Bayer AG - eine Kennzahl, die das tatsächliche operative Geschäft widerspiegelt. Bei gleichem Brutto-Cash-Flow wie 1998 wird künftig eine Summe, die acht Prozent der Jahres-Tarifentgelte entspricht, als VEKT-Volumen bereitgestellt. Bei höherem Brutto-Cash-Flow steigt der Etat, bei niedrigerem nimmt er ab. Etwa 50 Prozent der VEKT werden den Beschäftigten als Vorauszahlung in 12 monatlichen Raten - und damit altersversorgungsfähig - vergeben. Die andere Hälfte wird als Einmalzahlung ausgeschüttet.

Bei einer Einigung über das Gesamtpaket ist die Unternehmensleitung bereit, ein neues Aktienangebot einzuführen. Es sieht vor, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für 50 Prozent ihrer Brutto-VEKT Aktien erwerben können. Und zwar 10 Aktien mit einem Kursabschlag von je 30 DM, und für die Restsumme weitere Aktien ohne Abschlag, für die es abhängig von der Haltezeit Gratisaktien gibt.


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Letzte Änderung am 10.01.2020 21:55 von leverkusen.
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