Stadtplan Leverkusen
11.12.2013 (Quelle: Bayer-Coordination)
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Jubiläum: 30 Jahre „Stichwort BAYER“


Ab heute alle Jahrgänge online: www.Stichwort-BAYER.de

Im Dezember 1983 erschien die erste Ausgabe von Stichwort BAYER. Auch 30 Jahre später ist Stichwort BAYER die einzige Zeitschrift, die kontinuierlich die Schattenseiten eines großen Konzerns beleuchtet.
„Zwar hat sich am Erscheinungsbild einiges geändert, doch viele Themen sind über die Jahrzehnte hinweg die gleichen geblieben: Störfälle, Pestizidvergiftungen, risikoreiche Pharmaprodukte oder die ungezügelte Macht großer Konzerne beschäftigten uns damals wie heute“, so Chefredakteur Jan Pehrke. Die Auflage des Magazins liegt gegenwärtig bei 5.300, die Erscheinungsweise ist vierteljährlich.
Zum Geburtstag hat sich die Redaktion selbst ein Geschenk gemacht: damit auch künftige Generationen die „Chronique Scandaleuse“ eines der größten Konzerne der Welt rekonstruieren können, wurden sämtliche Ausgaben digitalisiert und ab heute unter www.Stichwort-BAYER.de online gestellt. Insgesamt sind rund 130 Hefte abrufbar.
Axel Köhler-Schnura, Redaktionsmitglied seit 1983: „Stichwort BAYER ist David gegen Goliath. Gegen die mächtige Propaganda-Maschine des BAYER-Konzerns eine mutige Stimme gegen Profit und Konzernverbrechen. Eine Stimme, die unerschrocken den Missbrauch von Konzernmacht anprangert. Eine Stimme, die die Schuld der Verantwortlichen im Konzern - des Managements und der Großaktionäre - anprangert und öffentliche Rechenschaft verlangt. Stichwort BAYER ist ein starkes Stück Demokratie.“
Bestand das Magazin zunächst aus acht mit der Schreibmaschine geschriebenen Seiten, so liegt der Umfang heute bei 32 Seiten. Hinzu kommt die 16-seitige Beilage Ticker mit Kurzmeldungen sowie unregelmäßig beigeheftete, bis zu 20 Seiten starke Dossiers. Herausgeber ist die Coordination gegen BAYER-Gefahren e.V. (CBG).
Schwierig ist die Finanzierung des Projekts: kommerzielle Anzeigen, mit denen sich die meisten Zeitschriften hauptsächlich finanzieren, erhält Stichwort BAYER nicht. Allein über die jährliche Abo-Gebühr von 30 Euro lassen sich die Kosten für Recherche, Druck und Layout nicht stemmen. Das Heft stellt für die CBG daher eine große finanzielle Herausforderung dar.
Um den Erhalt des Hefts sicherzustellen, hat sich deshalb der Stichwort BAYER-Förderkreis gebildet. In ihm haben sich AbonnentInnen des Heftes sowie Mitglieder der Coordination gegen BAYER-Gefahren zusammengefunden, weil sie um die Bedeutung und die Schwierigkeiten von SWB wissen. Sie steuern Jahr für Jahr einen erheblichen Betrag zur Deckung der Kosten bei.


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Letzte Änderung am 11.12.2013 02:25 von leverkusen.
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