Top 10 Artikel

der letzten 6 Monate

Platz 1 / 1322 Aufrufe

100 Geschenke für Kinder und Senioren in Leverkusen

lesen

Platz 2 / 1213 Aufrufe

Ehrenamtskarte NRW jetzt auch als App

lesen

Platz 3 / 1016 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 4 / 1015 Aufrufe

Leihrad: Wupsi fragt die Leverkusener

lesen

Platz 5 / 972 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 6 / 857 Aufrufe

Die S6 in Leverkusen wird voraussichtlich bis Ende März 2023 im Schienenersatzverkehr betrieben

lesen

Platz 7 / 848 Aufrufe

SpardaLeuchtfeuer fördert Sportvereine aus Leverkusen und Umgebung mit 250.000 Euro

lesen

Platz 8 / 846 Aufrufe

Wiesdorf: Unterführung der Carl-Rumpff-Straße am Chempark Leverkusen wird die Herbstferien über gesperrt

lesen

Platz 9 / 759 Aufrufe

Neue Interessen, Hobbys und Kontakte - Großes Interesse am Netzwerk „Aktiv vor und im Ruhestand“

lesen

Platz 10 / 746 Aufrufe

Der Leverkusener Denkmalkalender 2023 ist ab 10. September 2021 erhältlich

lesen

Kommt es wegen der hohen Friedhofsgebühren in Leverkusen in Zukunft zu einem „Bestattungstourismus“ in billigere Nachbarkommunen?

Nach Aussage des Bundes der Steuerzahler NRW steht Leverkusen bei den Gebühren für Sargbestattungen an vierter Stelle aller kreisfreien Städte in NRW!
Steuerzahler-Bund empfiehlt einen Blick auf die Gebühren der Nachbarkommunen zu werfen!
Veröffentlicht: 24.11.2013 // Quelle: Friedrich Busch

Nach Auffassung von Friedrich Busch ist die Stadt Leverkusen gehalten, die Friedhofsgebühren nachhaltig zu senken.
Busch: „Eine Studie des Bundes der Steuerzahler NRW hat jetzt aufgezeigt, dass Leverkusen mit 3288,88 Euro bei Sargbestattungen die viert höchsten Gebühren aller 23 kreisfreien Städte verlangt. Diese Zahl macht deutlich, dass die Stadt noch größere Anstrengungen unternehmen muss, um langfristig die Gebühren zu senken bzw. einen weiteren Anstieg zu bremsen.“
Die Aussagen des Bundes der Steuerzahler NRW sind drastisch. „Wir appellieren daher…die Grabnutzungs-, Bestattungs- und Genehmigungsgebühren umgehend zu senken…“

Nach Auffassung von Busch hat die Stadt das Problem schon vor Jahren erkannt und auch Maßnahmen eingeleitet.
Busch: „In Lützenkirchen wurde auf dem städtischen Friedhof ein großes Grabfeld stillgelegt. Aber die Friedhöfe Reuschenberg und Scherfenbrand sollten noch einmal daraufhin überprüft werden, wo auf Flächen verzichtet werden kann.“

Wenn die Kosten weiterhin steigen, dann befürchtet Busch möglicherweise einen Bestattungstourismus in Nachbarkommunen, deren Friedhofgebühren wesentlich niedriger sind. Als Beispiel führt Busch die Stadt Solingen an.
Busch: „Im Gegensatz zu Leverkusen mit seinen 3288,88 Euro fallen in Solingen Gebühren für eine vergleichbare Sargbestattung von „nur“ 1470 Euro an.

Nach Aussagen des Bundes der Steuerzahler NRW ist aber folgendes zu beachten: „Der Verstorbene hat nur in der Kommune, in der er zuletzt seinen Lebensmittelpunkt hatte, einen Rechtsanspruch auf die Nutzung des Friedhofs. Die Nachbarkommune kann eine Bestattung also verwehren. Angesichts der Überkapazitäten auf kommunalen Friedhöfen, die es in fast allen Städten gibt, sind jedoch die meisten Kommunen bereit, auch Auswärtige zu bestatten, wenn diese oder ihre Angehörigen es wünschen.“ Soweit die Aussage des Bundes der Steuerzahler NRW.

Busch stimmt der abschließenden Aussage des Bundes der Steuerzahler NRW zu, wenn dieser meint, dass es nicht im Sinne einer bürgerfreundlichen Stadt sein kann, wenn Angehörige „in einer Nachbarkommune nach einer Grabstätte anfragen, weil sie aufgrund der finanziellen Situation nicht in der Lage sind, die Gebühren aufzubringen…“

Bisherige Besucher auf dieser Seite: 4.241
Weitere Artikel vom Autor Friedrich Busch