Stadtplan Leverkusen
04.03.2013 (Quelle: Stadtverwaltung)
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Ess-Störungen: Beratungsangebote in Leverkusen


Früher galten Ess-Störungen als „typisch weibliche“ Erkrankung. In zunehmendem Maße erkranken zwar auch Jungen und Männer, doch meistens sind es immer noch Mädchen und Frauen, die davon betroffen sind und sich deshalb beraten lassen möchten.

Die Arbeitsgemeinschaft Frauen und Gesundheit des Runden Tisches zur Koordinierung der gesundheitlichen und sozialen Versorgung regte an, für Leverkusen eine Übersicht über Beratungsangebote in Leverkusen zusammenzustellen.

Im Rahmen eines Pressegesprächs am Montag, den 4. März, wurde ein neuer Flyer zu den aktuellen Beratungsangeboten in Leverkusen von dem Leverkusener Netzwerk Ess-Störungen (LNE) vorgestellt. Oft hängen Ess-Störungen mit anderen psychischen Krankheiten oder Süchten zusammen, so dass sich die Beratungsstellen in Leverkusen zu diesem Netzwerk zusammengeschlossen haben und eng miteinander zusammenarbeiten.

Zum LNE gehören Suchthilfe gGmbH, Sozialpsychiatrische Ambulanz der SPZ-gemeinnützige GmbH, Deutscher Kinderschutzbund Leverkusen gGmbH, Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V. und das Frauenbüro der Stadt Leverkusen.

Die Suchthilfe gGmbH Leverkusen umfasst zum einen die Fachstelle für Suchtvorbeugung für Jugendliche von 13 bis 23 Jahren und deren Angehörige und zum anderen die Suchtberatung/Ambulante Rehabilitation für Erwachsene ab 24 Jahren. Angeboten werden Erstberatungen und fortlaufende Beratungen, sowie fachliche Unterstützung bei der Suche nach weiteren Hilfsangeboten und Stabilisierung nach Klinikaufenthalt. Desweiteren organisiert die Suchthilfe gGmbH Informationsveranstaltungen und Fortbildungen für Multiplikatoren aus Schule, Jugendarbeit und Betrieb.

Die Sozialpsychiatrische Ambulanz richtet sich an Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene. In offenen Sprechstunden vor Ort oder am Telefon sowie in Online-Sprechstunden (www.spzleverkusen.de/beratung.html) können die Betroffenen ihre Probleme schildern und sich ausführlich beraten lassen.

Ess-Störungen können auch schon bei Kindern im Grundschulalter auftreten, deshalb bietet der Deutsche Kinderschutzbund Leverkusen gGmbH Erstberatung für Angehörige und Betroffene, therapeutische Unterstützung, Kurzzeittherapie bis zur Aufnahme in eine Klinik sowie Beratung nach dem Klinikaufenthalt. Ess-Störungen sind oft nicht der Grund für eine Erstberatung, sondern dieses Thema zeichnet sich erst im Laufe der Beratung ab und wird dann auch zum Gegenstand des Therapieprozesses.

Ess-Störungen sind häufig Folgeerkrankungen nach erlebter sexualisierter Gewalt. Nicht selten stehen sie im Vordergrund der Beratungs- und Therapiegespräche. Ansprechpartner für Mädchen und Frauen ist in diesem Fall die Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt e.V. Erstberatung, Überbrückung bis zur stationären oder ambulanten Psychotherapie und Therapie im Rahmen der traumatherapeutischen Begleitung werden für die Betroffenen angeboten.

Der Flyer wird vom Frauenbüro der Stadt Leverkusen (Ansprechpartnerin: Antje Winterscheidt, Tel.: 0214/406-8304) herausgegeben und wird an allen städtischen Informationsstellen ausgelegt.


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Letzte Änderung am 30.01.2017 15:35 von leverkusen.
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