Stadtplan Leverkusen
30.08.2012 (Quelle: Orbig)
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Orbit Logistics realisiert integrierte Supply Chain von Deutschland bis Finnland


Konsignationslager europaweit verwalten und abrechnen

Gerade sind erste Schiffslieferungen aus Deutschland in Mikkelli/Finnland eingetroffen, die über ein neues eVMI-System von Orbit Logistics verwaltet wurden. Der finnische Produktionsstandort von Mölnlycke Health Care, ein weltweit führender Spezialist für Wundversorgungsprodukte, hat Fässer mit Silikonkomponenten aus Deutschland bekommen. Ihr Lieferant mit Sitz in Deutschland, ebenfalls international tätig, hat nun auch bei seinem finnischen Kunden einen integrierten Vendor Managed Inventory-Prozess (lieferantengesteuerte Benachschubung) eingeführt. Gemeinsam mit Orbit Logistics Europe GmbH, Leverkusen, dem führenden Anbieter von eVMI und Bestandsmanagementlösungen in der Prozessindustrie, wurde das Projekt erfolgreich in die Tat umgesetzt. Damit ist die automatische Verwaltung und korrekte Abrechnung des Konsignationslagers bei Mölnlycke gewährleistet.
Da bereits einige Kunden des deutschen Zulieferers über das Rechenzentrum von Orbit Logistics elektronisch angebunden sind, besteht ein Übergang zum SAP-System für Bestellungen, Lieferscheine und Verbrauchsmeldungen. Deshalb konnte der Dienstleister aus Leverkusen die elektronischen Lieferscheine (ASN = Advanced Ship Notice) ganz einfach in die eVMI-Lösung integrieren. Für den Wareneingang und den Ausgang der Fassware aus dem Konsignationslager in die Produktion musste nicht in neue Hardware investiert werden, da die Lösung in die bereits existierende Infrastruktur eingebunden werden konnte. Nach erfolgter Lieferung werden die Daten automatisch an das lieferantengesteuerte Bestandsmanagement-System übergeben. Die Bestandserhöhung im Konsignationslager ist für alle Prozessbeteiligten zusätzlich in einem Webportal einsehbar.
„Das offene System von Orbit Logistics nutzt die bereits vorhandenen Barcodescanner und das Lagerverwaltungssystem von Mölnlycke“, erläutert Dr.-Ing. Silvio Stephan, Geschäftsführer von Orbit Logistics, das Vorgehen. „Die Übermittlung der elektronischen Lieferscheine erfolgt über eine sichere Verbindung. Im Rechenzentrum von Orbit Logistics werden alle Daten konvertiert. Der Kunde muss keine Anpassung vornehmen, er schickt und erhält ausschließlich Daten in den von ihm verwendeten Formaten, so dass die Informationen im SAP-System von Mölnlycke genutzt und verarbeitet werden können.“
Nach dem Scannen eines gelieferten Artikels wird sofort ein Lagerort zugeteilt und nach der Qualitätskontrolle dem Konsignationslager des Kunden zugebucht. Wird von der Produktion Bedarf gemeldet und aus dem Lager entnommen, wird das entnommene Gut nochmal gescannt und auf dem tragbaren Taschencomputer einem anderen Lagerort bzw. der Produktion zugewiesen. Orbit Logistics reduziert im eVMI-Webportal entsprechend den Bestand und informiert den Lieferanten bei Unterschreiten festgelegter Grenzwerte. So hat dieser die Chance, zeitnah und exakt auf den Bedarf zu reagieren und seine Lieferungen besser zu planen. Der Kunde auf der anderen Seite kann sich dadurch sicher sein, dass er immer gut mit Nachschub versorgt ist und die gelieferte Ware exakt abgerechnet wird.

Weitere Details zum Unternehmen unter www.orbitlog.com


Bilder, die sich auf Orbit Logistics realisiert integrierte Supply Chain von Deutschland bis Finnland beziehen:
21.11.2008: Orbit-Rechenzentrum

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Letzte Änderung am 28.05.2015 06:40 von leverkusen.
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