Am Montag (28. Mai) ist es im Leverkusener Stadtteil Bürrig zu einem Trickbetrug zum Nachteil einer 72-jährigen Dame gekommen.
Gegen 13:00 Uhr hat ein fremder Mann bei der 72-Jährigen angerufen. Er stellte sich als Anwalt vor und berichtete von einem Unfall. Diesen soll ihr Sohn verursacht haben. Bei dem Unglück sei nun ein junges Mädchen derart verletzt worden, dass eine sofortige Operation notwendig sei. Für diese bräuchte man sofort 18.000 Euro.
Das geforderte Geld wurde folgend noch während des laufenden Telefonates durch einen Boten abgeholt.
Im Nachhinein konnte die 72-Jährige ihren Sohn erreichen, welcher die Geschichte als Lüge entlarvte.
Der Geldbote kann wie folgt beschrieben werden:
Er ist ca. 160 bis 170 cm groß, sprach russisch, hat eine schmale Statur (mager, eher kränklich). Er ist ca. 20 bis 30 Jahre alt, hat blonde, kurze Haare und ein schmales, längliches Gesicht mit blasser Gesichtsfarbe. Er trug ein kurzes Hemd (gelb oder beige mit grünem Muster) und eine lange hellbraune Stoffhose.
Wer kann Hinweise zu den gesuchten Tätern oder zur Tat geben?
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 25 unter der Nummer 0221 / 229 - 0 oder per Email (info@polizei-koeln.de) entgegen. Bei dieser polizeibekannten "Masche" werden von den russisch sprechenden Tätern ausnahmslos eigene Landsleute kontaktiert.
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