Stadtplan Leverkusen
13.03.2012 (Quelle: Polizei)
<< Vortrag Seniorensicherheit   Giesela Scholl-Wegner als Vorsitzende der Schlesischen Kreisgruppe Leverkusen bestätigt >>

"Mehr Sicherheit bei Fußballspielen in Nordrhein-Westfalen" - Bilanz der Netzwerkkonferenz


"Sicherheit bei Fußballspielen gibt es nur, wenn Vereine, Fangruppierungen, Städte, Verkehrsunternehmen, Staatsanwaltschaft, Bundespolizei und Polizei optimal zusammenarbeiten", sagte Polizeipräsident Wolfgang Albers zur Begrüßung der Teilnehmer der Konferenz "Mehr Sicherheit bei Fußballspielen in Nordrhein-Westfalen", die am gestrigen Montag (12. März) beim Polizeipräsidium Köln stattfand. Den Angriff der FC-Ultras auf einen Fanbus von Borussia Mönchengladbach am vorletzten Sonntag (4. März) wollte Albers im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen nicht näher thematisieren, machte aber deutlich, dass solche Zwischenfälle zeigen, wie wichtig eine abgestimmte Netzwerkarbeit für die Sicherheit bei Fußballspielen ist.

Bei der gestrigen Veranstaltung kamen erstmals die Netzwerkpartner der vier regional bedeutsamsten Fußballvereine 1. FC Köln, Bayer 04 Leverkusen, SC Fortuna Köln und FC Viktoria Köln zusammen, um sich über ihre Arbeit auszutauschen. Schwerpunktthemen waren insbesondere Reisewege, Sanktionsmöglichkeiten der Vereine und Transparenz polizeilicher Maßnahmen. In den Workshops verdeutlichten die Beteiligten ihre ständige Gesprächsbereitschaft. Dabei wurde insbesondere das gegenseitige Vertrauen sowie der respektvolle Umgang miteinander betont.

"Wir stehen in einem guten Dialog mit den Netzwerkpartnern", resümierte der Polizeipräsident am Ende der Konferenz. "Trotzdem müssen wir uns die Frage stellen, ob und wo wir uns auch als Polizei noch weiter verbessern können. Wir wissen, dass der überwiegende Teil der Fußballfans friedlich ist und ein gutes Spiel sehen will. Wer aber zu einer Sportveranstaltung geht, um Gewalttaten zu verüben, ist für uns kein Fan, sondern Straftäter." Albers wiederholte in diesem Zusammenhang seine Forderung an die "Ultra"-Fangruppierungen", sich dem Dialog mit der Polizei zu stellen. "Die Polizei spricht mit jedem, wenn es um das ernsthafte Bemühen zur Verbesserung der Sicherheit geht."

Im Rahmen der landesweiten Initiative des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen hatte die Polizei Köln als Standortbehörde mit Fußballvereinen der ersten vier Spielklassen und mit Vereinen, zu deren Anhängerschaft eine relevante Problemfanszene gehört, zu dieser Konferenz unter Beteiligung aller Netzwerkpartner eingeladen.

Die Netzwerkkonferenz soll im jährlichen Turnus wiederholt werden.
Des weiteren soll unter Federführung der Stadt Köln ein Ausschuss "Öffentlicher Ausschuss Sport und Sicherheit" ins Leben gerufen werden.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht     Impressum     Datenschutzerklärung    

Letzte Änderung am 23.05.2016 20:42 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar:
(Es sind keine Links erlaubt)
reCAPTCHA:
Spammen zwecklos:
  • Um das Formular abschicken zu können, muss das reCAPTCHA angeklickt werden
  • Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet


Follow leverkusen on Twitter